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Deutscher Computerspielpreis wird neu aufgestellt
02.01.2015 Die den Deutschen Computerspielepreis Verbände Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) und GAME Bundesverband der deutschen Games-Branche e.V. sowie das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) haben den Award überarbeitet.
Um nominiert und ausgezeichnet zu werden, müssen die eingereichten Spiele qualitativ hochwertig sein. Das bedeutet, sie werden als kulturell wertvoll und/oder pädagogisch wertvoll und/oder innovativ bewertet und/oder sie bereiten Spielspaß. Für eine Prämierung muss mindestens eines dieser vier Qualitätskriterien erfüllt sein, wobei eine Erfüllung mehrerer Kriterien in der Juryentscheidung einen Vorteil darstellen kann.
Die meisten Preise des DCP werden in einem zweistufigen System vergeben. Zunächst beraten zehn Fachjurys. Der Publikumspreis wird durch die unmittelbare Beteiligung der Öffentlichkeit vergeben. Jeweils zwei Mitglieder jeder Fachjury sitzen gleichzeitig auch in der Hauptjury, die aus 30 Personen besteht. Die Hauptjury entscheidet über die abschließende Preisvergabe. Die Entscheidungen fallen in jeder Kategorie mit einer 2/3-Mehrheit der anwesenden Juroren.
Die Bundesregierung sieht den DCP als ein wichtiges Förderinstrument der digitalen Spielewirtschaft. Aus diesem Grund beabsichtigt das BMVI die Mittel von 250.000 Euro im Jahr 2014 auf 450.000 Euro im Jahr 2017 anzuheben. Die Verbände werden auch in Zukunft einen erheblichen Finanzierungsanteil leisten.
2015 wird der Award im Rahmen der International Games Week und in Zusammenarbeit mit dem Medienboard Berlin-Brandenburg vergeben.
