Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen
Was ist Deine Digitalagentur wert? Agenturwert berechnen
Sechs Zahlen aus der BWA genügen, um herauszufinden, was aktuell Deine Agentur wert ist und welche Faktoren den Wert beeinflussen.
Agenturwert berechnen
Offener Brief

Tech-Allianz warnt vor neuer Welle von Cyberangriffen

28.08.2026 Cyberangriffe mit künstlicher Intelligenz dürften in den kommenden Monaten häufiger und ausgefeilter werden, warnen OpenAI und 127 weitere Unterzeichner in einem gemeinsamen offenen Brief. Gefährdet seien insbesondere Krankenhäuser, Wasserversorger, Kommunalverwaltungen und die technische Infrastruktur des Internets.

 (Bild: Grollmann / ChatGPT)
Bild: Grollmann / ChatGPT
Unterzeichnet haben den Aufruf unter anderem Anthropic  , Google  , Microsoft  , Deutsche Telekom  , SAP  , Shopify   und Cloudflare  . Beteiligt sind außerdem Cybersicherheitsanbieter, Banken, Beratungsunternehmen, Versicherer und Softwareentwickler.

Unternehmen sollen Schwachstellen schneller schließen

Die Unterzeichner fordern Unternehmen auf, Cyberabwehr unverzüglich zur Führungspriorität zu machen. Seit Langem bekannte Softwarefehler, übermäßige Zugriffsrechte, Fehlkonfigurationen, fehlende Sicherheitsupdates und schwache Authentifizierungsverfahren hätten zahlreiche Systeme angreifbar gemacht.

Organisationen sollen zuerst die Schwachstellen mit dem höchsten Risiko beheben und anschließend die Wirksamkeit der Maßnahmen überprüfen. Höhere Sicherheitsanforderungen seien zudem bei eingekaufter und selbst entwickelter Software notwendig. Das gelte ausdrücklich auch für Programmcode, der mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt wurde.

Künstliche Intelligenz könne Sicherheitsteams zugleich dabei unterstützen, Sicherheitslücken schneller und kostengünstiger aufzuspüren und zu schließen. Werkzeuge, geprüfte Fehlerkorrekturen und erprobte Handlungsleitfäden sollten geteilt werden, damit auch Organisationen mit begrenzten Ressourcen davon profitieren.

Mehr Unterstützung für kritische Infrastrukturen

Cybersicherheitsunternehmen und Technologieanbieter sollen ihre Schutzlösungen fortlaufend gegen neue Angriffsmöglichkeiten testen. Betreiber kritischer Infrastrukturen benötigten zudem praktische Unterstützung bei der Einführung der Werkzeuge und der Überprüfung von Sicherheitsmaßnahmen.

Regierungen werden aufgefordert, den Austausch von Bedrohungsinformationen international zu koordinieren und zusätzliche finanzielle Mittel bereitzustellen. Krankenhäuser, Wasserversorger und Kommunalverwaltungen sollen über vertrauenswürdige Sicherheitsanbieter Zugang zu leistungsfähiger defensiver künstlicher Intelligenz, autorisierten Sicherheitstests und technischer Unterstützung erhalten.

Die beteiligten Entwickler leistungsfähiger Modelle wollen unter anderem Sicherheitswerkzeuge entwickeln, Tests finanzieren und geprüfte Fehlerbehebungen teilen. Ziel sei es, das derzeitige Zeitfenster zu nutzen, bevor die Angriffsmöglichkeiten durch leistungsfähigere Modelle weiter zunehmen.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: