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KI-Klage

Apple verklagt OpenAI wegen "Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen"

13.07.2026 Jetzt zanken sich die Großen: Apple, gerne als Nachzügler in Sachen KI bezeichnet, verklagt den Pionier OpenAI - es geht um Geschäftsgeheimnisse. Offenbar steht der schreckliche Verdacht im Raum, dass es KI-Firmen mit geistigem Eigentum nicht so genau nehmen.

Fast schon postsatirische Vorwürfe werden erhoben: Ein OpenAI-Mitarbeiter "soll zudem Apple-Beschäftigte dazu aufgefordert haben, bei Bewerbungsgesprächen für OpenAI Bauteile wie Batterien oder Gehäusevarianten mitzubringen." Aus juristischen Gründen haben wir in dieser KI-Darstellung auf fiktive Gesichter nicht-existenter Personen zurückgegriffen. (Bild: KI-generiert und zu dramatischen Zwecken visualisiert mit ChatGPT/Sebastian Halm)
Bild: KI-generiert und zu dramatischen Zwecken visualisiert mit ChatGPT/Sebastian Halm
Fast schon postsatirische Vorwürfe werden erhoben: Ein OpenAI-Mitarbeiter "soll zudem Apple-Beschäftigte dazu aufgefordert haben, bei Bewerbungsgesprächen für OpenAI Bauteile wie Batterien oder Gehäusevarianten mitzubringen." Aus juristischen Gründen haben wir in dieser KI-Darstellung auf fiktive Gesichter nicht-existenter Personen zurückgegriffen.
iPhone-Hersteller Apple   geht juristisch gegen OpenAI   vor und wirft dem ChatGPT-Entwickler vor, sich beim Aufbau seines Hardware-Geschäfts unrechtmäßig Zugang zu vertraulichen Unternehmensinformationen verschafft zu haben. Im Zentrum der Klage stehen zwei ehemalige Apple-Manager, darunter OpenAIs Hardware-Chef Tang Tan .

Nach Darstellung von Apple sollen die beiden Ex-Mitarbeiter vertrauliche Entwicklungsdaten, Lieferanteninformationen und interne Dokumente genutzt oder darauf zugegriffen haben, nachdem sie zu OpenAI gewechselt waren. Tang Tan soll zudem Apple-Beschäftigte dazu aufgefordert haben, bei Bewerbungsgesprächen für OpenAI Bauteile wie Batterien oder Gehäusevarianten mitzubringen, berichtet taz online  . Apple wertet dies als Teil einer gezielten Strategie, um die Entwicklung eines eigenen KI-Hardwareprodukts zu beschleunigen. OpenAI weist die Vorwürfe zurück. Das Unternehmen erklärte gegenüber Bloomberg  , man habe kein Interesse an Geschäftsgeheimnissen anderer Unternehmen und konzentriere sich darauf, eigene innovative Technologien zu entwickeln.

Brisant ist der Rechtsstreit auch deshalb, weil OpenAI für sein Hardwareprojekt zahlreiche ehemalige Apple-Mitarbeiter gewonnen hat. Nach Angaben aus der Klage arbeiten inzwischen mehr als 400 frühere Apple-Beschäftigte für das Unternehmen. Zu den Schlüsselfiguren gehört neben Tang Tan auch Jony Ive, dessen Firma io Products   2025 von OpenAI für rund 6,5 Milliarden US-Dollar übernommen wurde. Apple verklagt neben OpenAI deshalb auch io Products, um eine weitere Nutzung mutmaßlich vertraulicher Informationen zu verhindern.

Mit der Klage gerät OpenAIs ambitioniertes Hardwareprojekt unter erheblichen Druck. Apple wirft dem KI-Unternehmen vor, bei der Entwicklung auf "rechtswidrige Abkürzungen" gesetzt zu haben, weil sich die technische Umsetzung schwieriger erwiesen habe als erwartet. Besonders bemerkenswert: Trotz des Rechtsstreits arbeiten beide Unternehmen weiterhin zusammen. OpenAI liefert mit ChatGPT einen zentralen Baustein für Apples KI-Funktionen auf iPhone, iPad und Mac. NutzerInnen können Siri-Anfragen, die Apples eigener Assistent nicht beantworten kann, an ChatGPT weiterleiten. Die nun eingereichte Klage belastet damit auch eine strategisch wichtige Partnerschaft zwischen zwei der bedeutendsten KI-Unternehmen der Branche.
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