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Informationsflut und Medienwandel schwächen die Wirkung von PR
14.10.2026 Die wachsende Informationsflut und die sinkende Aufmerksamkeit der Zielgruppen setzen die Öffentlichkeitsarbeit zunehmend unter Druck. Gleichzeitig verlieren klassische Medien als Multiplikatoren an Bedeutung.
Für die Studie wurden im Februar 2026 insgesamt 302 Kommunikationsfach- und Führungskräfte aus Deutschland und der Schweiz befragt.
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Jetzt Mitglied werdenMit 46 Prozent folgt der Bedeutungsverlust klassischer Medien als zweitgrößte Herausforderung. Zeitungen, Zeitschriften und andere traditionelle Medien verlieren aus Sicht der Befragten zunehmend ihre Funktion als Multiplikatoren. Weitere 30 Prozent sehen das schwindende Vertrauen in Medien und Öffentlichkeitsarbeit als Einschränkung ihrer Einflussmöglichkeiten. Neben dem Medienwandel erschweren digitale Plattformen die Kommunikation. 23 Prozent der Befragten sehen in den Algorithmen sozialer Netzwerke eine wesentliche Einschränkung, weil diese zunehmend darüber entscheiden, welche Inhalte ihre Zielgruppen erreichen. Weitere 22 Prozent nennen die Fragmentierung der Zielgruppen als Herausforderung.
Auch Künstliche Intelligenz verändert die Informationsvermittlung. 20 Prozent der Kommunikationsprofis befürchten, dass KI-generierte Zusammenfassungen, beispielsweise in Suchmaschinen, ihre Einflussmöglichkeiten einschränken. Hinzu kommen der rückläufige persönliche Kontakt zu JournalistInnen (19 Prozent) und die wachsende Bedeutung bezahlter redaktionell gestalteter Inhalte (16 Prozent). Vergleichsweise wenige Befragte sehen dagegen die Abhängigkeit von großen Technologiekonzernen (zehn Prozent), den Bedeutungszuwachs von InfluencerInnen (neun Prozent) oder strengere Datenschutzbestimmungen (neun Prozent) als wesentliche Einschränkungen. Lediglich sechs Prozent nehmen keinen Einflussverlust der Öffentlichkeitsarbeit wahr.
Die Ergebnisse beruhen auf einer Online-Befragung mit maximal drei Antwortmöglichkeiten pro Person. Sie bilden die Einschätzungen der Kommunikationsprofis ab, nicht die tatsächlich gemessene Reichweite oder Wirkung einzelner Kommunikationskanäle.
