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Anzahl entdeckter Software-Schwachstellen erreicht 2017 Rekordwert

von steiger_2

29.01.2018 Laut Zahl Auswertung des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts   wurden in den vergangenen zwölf Monaten rund 11.003 Meldungen zu Software-Schwachstellen registriert. Damit ist dies die höchste Anzahl der weltweit registrierten Software-Sicherheitslücken. 2016 waren es noch 8.093 Schwachstellen gewesen, danach folgt auf Platz drei das Jahr 2014 mit 7.682 Schwachstellen.

 (Bild: Pixabay)
Bild: Pixabay
Bild: Pixabay unter Creative Commons Lizenz by-sa
Die Auswertung der Informatikwissenschaftler zeigt, dass die Schwachstellen aller Schweregrade zugenommen haben: Bei den Sicherheitslücken mit geringem Schweregrad ist ein Anstieg um rund 21
Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen (2016: 825; 2017: 1.001), bei den Sicherheitslücken mit mittlerem Schweregrad ein Anstieg um rund 51 Prozent (2016: 4.439; 2017: 6.705). Auch die Software-Schwachstellen mit hohem Schweregrad, die sich dadurch auszeichnen, dass sie besonders gravierende Auswirkungen für die Betroffenen haben könnten und teils auch aus großer Ferne - beispielsweise über das Internet - ausgenutzt werden können, sind um rund 17 Prozent angestiegen (2016: 2.829; 2017: 3.297). Der Schweregrad basiert auf dem CVSS-Score.

Einen deutlichen Anstieg der gemeldeten Software-Sicherheitslücken verzeichnet das HPI für 2017 - so viele wie noch nie.
Einen deutlichen Anstieg der gemeldeten Software-Sicherheitslücken verzeichnet das HPI für 2017 - so viele wie noch nie. (Grafik: HPI)
Systeme, für die gar keine Updates mehr entwickelt werden, stellen ein hohes Sicherheitsrisiko dar und können einen großen wirtschaftlichen wie auch persönlichen Schaden verursachen, fassen die Sachverständigen die Ergebnisse zusammen.
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