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Xing wird zum Community-Dienstleister
03.03.2009 Um zusätzliche Erlösquellen anzapfen zu können, bieten immer mehr große Onlineanbieter ihr Kern-Know-How als Dienstleistungen anderen Unternehmen an. So auch Xing, dass sein Netzwerk gleichsam als Dienstleister zur Verfügung stellt. Ein neuer Kooperationspartner ist die Frankfurter Messegesellschaft.
"Mit dem neuen Angebot können alle Besucher unserer Messen ihr Netzwerk im Branchenumfeld der Veranstaltung einfach pflegen", sagt Michael von Zitzewitz , Vorsitzender der Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Auf diesen 'Enterprise Groups' können die bekannten Funktionalitäten des Xing-Portals genutzt werden. Dazu gehören beispielsweise die Einbindung messespezifischer Informationen, Gruppenevents und Teilnehmersuchen. In den kommenden Monaten wollen beide Partner auch für die Konsumgütermesse Tendence ein vergleichbares Angebot einrichten. Parallel sollen weitere gemeinsame Angebote entwickelt werden.
Von vielen Nutzern unbeachtet hat Xing sein Monetarisierungsmodell um das Geschäftsfeld der Enterprise Groups erweitert. Die Firmengruppen lässt sich das Netzwerk von Auftraggebern wie unter anderem T-Systems , IBM oder PriceWaterhouseCooper bezahlen. Wie hoch die Anzahl der existierenden Enterprise Groups derzeit ist und welchen Umsatz Xing damit generiert, wollte Thorsten Vespermann , Director Corporate Communications bei Xing, gegenüber iBusiness nicht verraten. Die Umsätze fließen jedoch in das Geschäftsfeld E-Commerce und werden aktiv vertrieben.
Ein Trend, den man bisher vor allem bei den großen Online- und Mutlichannelhändlern beobachten konnte. So bietet Amazon beispielsweise unterschiedliche Dienstleistungen für Onlineshop-Betreiber an. Auch die Quelle lagert und verpackt im Kundenauftrag die Waren von konzernfremden Onlineshops.
