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Acht von zehn Onlineshoppern haben immer noch Sicherheitsbedenken

14.02.2017 Zwar steigt der Online-Handel aktuellen Untersuchungen zufolge weiter an und soll bis 2019 jährlich um durchschnittlich 13 Prozent wachsen. Dennoch hat die große Mehrheit der in der MarkMonitor-Studie Befragten (78 Prozent) Sicherheitsbedenken beim Kauf im Netz.

 (Bild: Victor Bezrukov)
Bild: Victor Bezrukov
Bild: Victor Bezrukov unter Creative Commons Lizenz by
42 Prozent sorgen sich vor allem um die Sicherheit ihrer persönlichen Daten sowie Kreditkarten- und Kontoinformation bei Online-Transaktionen. Die Skepsis der Verbraucher im Zusammenhang mit E-Commerce ist zwar nicht neu, gewinnt aber zunehmend an Bedeutung. So lag die Zahl der Bedenkenträger laut einer ähnlichen Untersuchung 2015 noch bei 64 Prozent. Der Anstieg um 14 Prozentpunkte binnen zwei Jahren ist ein Weckruf für Markeninhaber, ihre Marken und den Verbraucher im Netz besser zu schützen.

Nachlässigkeit hat Konsequenzen

Der aktuellen Studie von MarkMonitor   zufolge sind überwältigende 85 Prozent der Meinung, dass Markeninhaber noch mehr Maßnahmen ergreifen sollten, um den Verbraucher vor Cyber-Kriminellen zu bewahren vor allem in Hinblick auf gefälschte Produkte. Zudem zeigt die Untersuchung, dass Tatenlosigkeit bei Unternehmen negative Auswirkungen auf die Reputation einer Marke nach sich zieht. Fast drei Viertel (71 Prozent), derjenigen, die schon einmal unwissentlich eine Fälschung im Netz erworben haben, hatten danach einen schlechteren Eindruck von der Marke. Zwölf Prozent davon würden sogar nie wieder ein Produkt des Original-Herstellers kaufen.


Die Studie wurde im November 2016 in Form einer Online-Erhebung von dem unabhängigen Marktforschungsinstitut Opinium   im Auftrag von MarkMonitor durchgeführt. Insgesamt nahmen 3.432 Personen aus neun Ländern (UK, USA, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Schweden und den Niederlanden) an der Untersuchung teil.
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