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Bitkom: Japan kann Vorbild für ITK-Industrie sein

20.03.17 Japan gewinnt beim Handel mit digitaler Technik wieder stärker an Bedeutung. 2016 legte die Einfuhr von Produkten der Informationstechnik, Telekommunikation und Consumer Electronics nach Deutschland um 11 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro zu.

 	Panasonics Haus-Roboter Companion (Bild: Panasonics)
Bild: Panasonics
Panasonics Haus-Roboter Companion
Damit setzt sich der deutliche Wachstumstrend der Vorjahre fort. Seit 2014 sind die Importe um ein Drittel gewachsen. Japan zählt für Deutschland zu den zehn wichtigsten Technologielieferanten. Auch die Ausfuhr deutscher ITK-Produkte nach Japan entwickelt sich positiv. 2016 stieg das Handelsvolumen um fünf Prozent auf 284 Millionen Euro. Seit 2014 betrug das Plus in Summe 20 Prozent. Das teilt der Digitalverband Bitkom zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser auf Grundlage aktueller Berechnungen mit.

Als diesjähriges Partnerland der Cebit zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser rückt Japan das Schlagwort "Society 5.0" in den Fokus. "Beim demografischen Wandel ist uns die japanische Gesellschaft 20 Jahre voraus", sagt Bitkom-Präsident Thorsten Dirks 'Thorsten Dirks' in Expertenprofilen nachschlagen . "Japan ist führend bei der Entwicklung von Robotern, die auch bei der Verrichtung alltäglicher Aufgaben helfen. Aus diesen Erfahrungen können wir für unsere Zukunft lernen. Investitionen in Automatisierung und Digitalisierung sichern nicht nur Wachstum und Wohlstand von morgen, sondern ermöglichen auch soziale Teilhabe und ein würdevolles Leben in einer alternden Gesellschaft."
##cahrt1##Im Ranking der weltweiten Top-Hightech-Unternehmen ist Japan ein Schwergewicht. Von den 100 umsatzstärksten Unternehmen in neun Segmenten kommt gut jedes vierte aus Japan. Nur in den USA gibt es noch mehr globale Branchenführer, während deutsche und europäische Unternehmen unterrepräsentiert sind.

Allerdings verzeichnet die deutsche ITK-Wirtschaft nach Angaben des Verbandes in diesem Jahr ein stabiles Wachstum. Die Umsätze steigen um 1,3 Prozent auf 161,4 Milliarden Euro. Bis Ende 2017 wird die Branche nach Bitkom-Erwartungen 21.000 zusätzliche Jobs schaffen. Mit dann 1.051.000 Beschäftigten werden die Unternehmen ihre Rolle als zweitgrößter industrieller Arbeitgeber hinter dem Maschinenbau weiter festigen.

(Autor: Dominik Grollmann )

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Personen: Thorsten Dirks
Firmen und Sites: bitkom.de cebit.de
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