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Umsatzminus: Poststreik kostet Online-Händler 78 Millionen Euro - pro Woche

16.06.2015 Der Ausstand der Postangestellten trifft auch die Online-Händler: In der ersten Streikwoche ist der ECommerce-Umsatz um 12 Prozent gesunken, hat das Analyse-Unternehmen E-Tracker festgestellt.

 (Bild: Deutsche Post DHL)
Bild: Deutsche Post DHL
Seit einer Woche befinden sich Teile der Arbeitnehmer der Deutschen Post   nun schon im Ausstand - mit massiven Auswirkungen für den Online-Handel. Wie der Analytics-Spezialist E-Tracker    in einer Auswertung der Benchgroup-Panels von rund 9.000 Onlineshops und einer Million Transaktionen herausgefunden hat, sind die Bestellungen gegenüber der Vor-Streik-Woche um rund 12 Prozent zurückgegangen. Pro Woche gehen dem deutschen E-Commerce damit rund 78 Millionen Euro verloren. "Der Poststreik trifft nicht nur Endverbraucher und die Post, sondern sorgt auch für eine spürbare Umsatzdelle im deutschen E-Commerce" , kommentiert Olaf Brandt , Director Customer Acquisition & Communications E-Tracker, das Ergebnis.

Viele Verbraucher glauben offenbar seit Beginn der Streiks nicht mehr, dass die Paket rechtzeitig zugestellt werden und suchen sich alternative Einkaufsquellen. Das Analytics-Unternehmen Etracker misst für viele Online-Händler die wichtigsten KPIs. Für einzelne E-Commerce-Segemente werden die Ergebnisse in sogenannten Benchgroups zusammengefasst und veröffentlicht. Auf diese Weise kann ein Händler seine eigenen Ergebnisse mit dem Branchendurchschnitt vergleichen.
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