Der Vertrieb von Industriegütern steht vor der Herausforderung, digitale Kanäle sinnvoll in das eigene Vertriebssystem zu integrieren. Dr.-Ing. Christoph Brandt gewährt Ihnen Einblicke in das Projekt und steht für Ihre Fragen zur Verfügung.
Jetzt kostenlos verfolgen
IoT, vernetzte Fabriken, weltweite Lieferketten, virtuelle Marktplätze; digitale Prozesse: Was diese Herausforderungen für ECommerce-Lösungen bedeuten.
Video-Podcast ansehen

Fast jeder Dritte setzt Smart-Home-Technologie gegen Einbrecher ein

24.12.2021 Fast 3 von 10 Menschen in Deutschland (27 Prozent) überwachen ihr Zuhause mittlerweile per Smartphone-App - und erfahren so auch von unterwegs, wenn sich jemand unbefugt Zutritt verschaffen will. Unter Eigentümern (30 Prozent) sind es dabei deutlich mehr als unter Mietern (22 Prozent).

 (Bild: Gerd Altmann / Pixabay)
Bild: Gerd Altmann / Pixabay
Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung des Digitalverbandes Bitkom zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser unter 1.003 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren. Demnach nutzen insgesamt 17 Prozent bereits eine Alarmanlage, die sich per Smartphone-App steuern lässt. 14 Prozent haben eine Video-Überwachung mit zugehöriger Smartphone-App im Einsatz, und eine kleine Minderheit von 3 Prozent nutzt auch intelligente Türschlösser, sogenannte Smart Locks. Sie lassen sich in der Regel nicht nur mit dem Schlüssel, sondern auch mit dem Smartphone, aber auch per Sprachbefehl oder per Fingerabdruck öffnen bzw. verschließen. Fast gar nicht verbreitet ist eine Smartphone-gesteuerte Absicherung gegenüber anderen Risiken: 4 Prozent können ihre Rauchmelder per App ansteuern, und lediglich 0,4 Prozent haben smarte Wassersensoren installiert, die etwa bei einem Wasserschaden Alarm schlagen.

Aber auch traditionelle Sicherheitstechnik ist bei den Menschen in Deutschland in Gebrauch: 91 Prozent haben gewöhnliche Rauchmelder installiert, mehr als ein Drittel (37 Prozent) benutzt eine Zeitschaltuhr für Licht oder Rollläden, etwa um im Urlaub die Anwesenheit vorzutäuschen. 28 Prozent nutzen eine herkömmliche Alarmanlage in ihrem Zuhause oder einzelnen Teilen davon und 13 Prozent eine klassische Videoüberwachung ohne App-Steuerung.

Smarte Türschlösser könnten in Zukunft eine deutlich größere Rolle einnehmen als bislang. Fast ein Fünftel (18 Prozent) würde sie künftig nutzen. Die Anwendungsbereiche sind dabei vielfältig: 62 Prozent derjenigen, die Smart Locks nutzen würden oder bereits nutzen, wollen damit Freunde und Familie per Smartphone einlassen. 32 Prozent würden so aus der Ferne auch Handwerksbetrieben oder Hausmeistern Zutritt gewähren. Ein Viertel (24 Prozent) würde diese Funktion für Rettungskräfte nutzen, also für Polizei, Feuerwehr oder Notarzt. 21 Prozent wollen per Smartphone auch Post und Paketdienste in die Wohnung lassen, und 18 Prozent können sich vorstellen, auch Essenslieferdiensten per Smartphone die Tür zu öffnen.

Diejenigen, die Smart Locks nicht nutzen wollen, haben vor allem Sicherheitsbedenken: Zwei Drittel (66 Prozent) fürchten, dass Hacker ihre Tür öffnen könnten. 64 Prozent wollen schlicht keine fremden Personen in ihrem Zuhause haben, und fast die Hälfte (49 Prozent) sagt: Mir reicht mein normaler Schlüssel.

(AutorIn: Sebastian Halm )

Anzeige

Ausgewählte Agenturen und Dienstleister zu diesem Themenbereich:

Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
Ihr Kommentar: 
Teilen Artikel merken