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Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Tech-Allianz warnt vor neuer Welle von Cyberangriffen
28.08.2026 Cyberangriffe mit künstlicher Intelligenz dürften in den kommenden Monaten häufiger und ausgefeilter werden, warnen OpenAI und 127 weitere Unterzeichner in einem gemeinsamen offenen Brief. Gefährdet seien insbesondere Krankenhäuser, Wasserversorger, Kommunalverwaltungen und die technische Infrastruktur des Internets.
Unternehmen sollen Schwachstellen schneller schließen
Die Unterzeichner fordern Unternehmen auf, Cyberabwehr unverzüglich zur Führungspriorität zu machen. Seit Langem bekannte Softwarefehler, übermäßige Zugriffsrechte, Fehlkonfigurationen, fehlende Sicherheitsupdates und schwache Authentifizierungsverfahren hätten zahlreiche Systeme angreifbar gemacht.Organisationen sollen zuerst die Schwachstellen mit dem höchsten Risiko beheben und anschließend die Wirksamkeit der Maßnahmen überprüfen. Höhere Sicherheitsanforderungen seien zudem bei eingekaufter und selbst entwickelter Software notwendig. Das gelte ausdrücklich auch für Programmcode, der mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt wurde.
Künstliche Intelligenz könne Sicherheitsteams zugleich dabei unterstützen, Sicherheitslücken schneller und kostengünstiger aufzuspüren und zu schließen. Werkzeuge, geprüfte Fehlerkorrekturen und erprobte Handlungsleitfäden sollten geteilt werden, damit auch Organisationen mit begrenzten Ressourcen davon profitieren.
Mehr Unterstützung für kritische Infrastrukturen
Cybersicherheitsunternehmen und Technologieanbieter sollen ihre Schutzlösungen fortlaufend gegen neue Angriffsmöglichkeiten testen. Betreiber kritischer Infrastrukturen benötigten zudem praktische Unterstützung bei der Einführung der Werkzeuge und der Überprüfung von Sicherheitsmaßnahmen.Regierungen werden aufgefordert, den Austausch von Bedrohungsinformationen international zu koordinieren und zusätzliche finanzielle Mittel bereitzustellen. Krankenhäuser, Wasserversorger und Kommunalverwaltungen sollen über vertrauenswürdige Sicherheitsanbieter Zugang zu leistungsfähiger defensiver künstlicher Intelligenz, autorisierten Sicherheitstests und technischer Unterstützung erhalten.
Die beteiligten Entwickler leistungsfähiger Modelle wollen unter anderem Sicherheitswerkzeuge entwickeln, Tests finanzieren und geprüfte Fehlerbehebungen teilen. Ziel sei es, das derzeitige Zeitfenster zu nutzen, bevor die Angriffsmöglichkeiten durch leistungsfähigere Modelle weiter zunehmen.
