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Studie: Operative Herausforderungen für Agenturen
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Studie
KI wird für Millionen Deutsche zum Ansprechpartner im Alltag
von Susan Rönisch
05.08.2026 Chatbots werden für viele Menschen zunehmend zum Ratgeber bei persönlichen Fragen. Eine neue Studie zeigt, dass insbesondere jüngere Nutzerinnen und Nutzer KI nicht nur für Informationen, sondern auch für emotionale Unterstützung einsetzen.
Auch die emotionale Bindung an KI nimmt zu. 32 Prozent der NutzerInnen geben an, sich wohl dabei zu fühlen, persönliche Informationen mit einem Chatbot zu teilen. 27 Prozent fühlen sich von der KI besser verstanden als von Mitmenschen. Jeder fünfte Nutzer (21 Prozent) betrachtet Chatbots sogar als beste Freunde oder Freundinnen. Besonders ausgeprägt ist diese Einstellung bei jüngeren und männlichen Nutzern.
KI wird zum Ratgeber für Gesundheit und Finanzen
53 Prozent der NutzerInnen sehen Chatbots als hilfreiche Ratgeber, 46 Prozent als kostengünstige Alternative zu klassischen Beratungsangeboten. Am häufigsten wird KI zu Fragen der körperlichen Gesundheit (45 Prozent), zu rechtlichen Themen (39 Prozent), Ernährung (36 Prozent), Finanzen (34 Prozent) und mentaler Gesundheit (30 Prozent) genutzt. Bei den 18- bis 34-Jährigen spielen Finanz- und Gesundheitsthemen eine noch größere Rolle.Die Studie zeigt zugleich Vorbehalte gegenüber der Technologie. 44 Prozent sorgen sich um die Verarbeitung ihrer Daten, 41 Prozent befürchten, dass KI menschliche Interaktionen verdrängen könnte. 27 Prozent haben Angst, durch die Nutzung von Chatbots selbstständiges Denken zu verlernen.
Antworten werden meist überprüft
Fast die Hälfte der NutzerInnen (47 Prozent) überprüft KI-generierte Antworten häufig oder immer, weitere 35 Prozent zumindest gelegentlich. Am häufigsten erfolgt die Verifizierung über eine Online-Recherche. Die Ergebnisse verdeutlichen damit ein ambivalentes Verhältnis zur Technologie: Chatbots gewinnen als persönliche Berater an Bedeutung, gleichzeitig bleibt das Bedürfnis bestehen, ihre Aussagen kritisch zu hinterfragen.
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