Der bewährte Wandkalender im Riesenformat 120x69cm bietet viel Platz für Urlaubs-, Messe- und Projektplanung und listet zusätzlich alle wichtigsten Messe-, Kongress- und Award-Termine.
Hier bestellen
Der iBusiness Honorarleitfaden ist das Standardwerk für Auftraggeber und Agenturen. Er listet auf 200 Seiten detailliert die bezahlten Preise für sämtliche 87 interaktiven Gewerke.
Hier kaufen

Warum 3D-Druck die Mikrowelle der Zukunft sein wird

12.09.13 Der 3D-Druck verspricht Unternehmen und Kunden viele neue Möglichkeiten. Wirtschaftswissenschaftler der Universität Würzburg zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser bestätigen das Potenzial der additiven Fertigungsmethode.

Frédéric Thiesse Frédéric Thiesse in Expertenprofilen nachschlagen , Professor für Wirtschaftsinformatik und Systementwicklung an der Universität Würzburg, definiert drei Gründe, warum 3D-Druck so viel Erfolg verspricht:
  1. Derzeit laufen wesentliche Schlüsselpatente aus den 1980er- und 1990er-Jahren aus, und junge Firmen setzen sie in kostengünstige Produkte um. Einfache 3D-Drucker sind mittlerweile schon für unter 1.000 Euro zu haben.
  2. Herstellerfirmen vermarkten ihre Geräte mit hohem PR-Aufwand als Verfahren für die Serienfertigung. Für jeden zugänglich ist auch Modellierungs-Software, die dreidimensionale Objekte und deren Druckdaten erzeugt. Sie lässt sich teilweise kostenlos aus dem Internet herunterladen.
  3. Außerdem passt die Technik zu dem Trend, dass viele Kunden gewisse Dinge nicht einfach nur konsumieren, sondern an deren Entstehung mitwirken wollen, damit sie am Ende ein möglichst individuelles Produkt besitzen.
Dass irgendwann jeder Normalbürger einen 3D-Drucker im Haus hat, glaubt Thiesse aber nicht. "Vielleicht stehen die Drucker künftig in den Baumärkten, so dass die Kunden sich dort bestimmte Objekte selber herstellen können - ähnlich wie die allgegenwärtige Farbmischmaschine." Eine neue industrielle Revolution, wie sie bisweilen in den Medien vorausgesagt wird, sei vom 3D-Druck aber nicht zu erwarten. Vielmehr werde die Technik das vorhandene Instrumentarium in Konstruktion und Produktion eher erweitern als verdrängen - so wie es bei den Mikrowellengeräten der Fall war, die heute in friedlicher Co-Existenz mit dem klassischen Herd in vielen Küchen stehen.

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

Weitere Artikel zu diesem Themenbereich:

In diesem Beitrag genannt:

Personen: Frédéric Thiesse
Firmen und Sites: uni-wuerzburg.de
Trackbacks / Kommentare
Artikel Weiterempfehlen
Empfehlen Sie diesen Artikel an Kollegen oder Freunde weiter.
Alle Meldungen vom 12.09.13:

Für diesen Seite von iBusiness steht eine Mobile Ansicht zur Verfügung.
Umleiten?