Zukunftsforschung

Zukunftsforschung: Was iBusiness tut und wie erfolgreich wir dabei sind

Zukunftsforschung ist - wie Marktforschung auch - eine wissenschaftliche Methode. iBusiness betreibt Zukunftsforschung für interaktive und disruptive Märkte (also Märkte, die sich nicht-linear entwickeln). Damit Sie heute wissen, was morgen passiert.

Drei Werkzeuge sind für die strategische Planung und Einschätzung zukünftiger Prozesse prinzipiell vorhanden:
  • Am ältesten ist die Marktforschung.
    Sie identifiziert mit wissenschaftlichen Methoden zurückliegende Entwicklungen - seien es Wahlergebnisse, Umsatzzahlen oder politische Meinungen. webbasierte Systeme wie die Webanalyse fallen in dieses Feld.

  • Auch die Trendforschung ist relativ alt.
    Im Börsenumfeld versucht die (grafische) Trendanalyse, aus den vergangenen Kursen die zukünftige Kursentwicklung vorherzusagen. Ansonsten sind Trendforscher, Trendscouts und Trendanalysten damit beschäftigt, neue Techniken, Moden und Bewegungen zu identifizieren.

  • Vergleichsweise neu ist die Zukunftsforschung.
    Mittels Prognosetechniken, Simulationen und Szenarien werden Wahrscheinlichkeiten langfristiger Entwicklungen berechnet.
Einsatzfelder von Marktforschung, Trendforschung und Zukunftsforschung
MarktforschungTrendforschungZukunftsforschung
Forschungs-
Gegenstand
Vergangenheit Gegenwart Zukunft
Kernfrage Was war? Was ist? Was wird sein?
Methode zählen beobachten extrapolieren
Anspruch
  • systematische Beschaffung, Verarbeitung und Analyse von marktrelevanten Informationen der Gegenwart
  • Lösung marktbezogener betriebswirtschaftlicher Probleme durch Analyse von Marktinformationen
  • kontinuierlicher, systematischer, auf wissenschaftlichen Methoden basierender und objektiver Marktbeobachtungsprozess
  • "Erforschung und Benennung von Veränderungsprozessen in der Gegenwart", "Gegenwarts-Ethnologie" (Matthias Horx {Matthias Horx}) "unterliegt allen Qualitätskriterien, die in der Wissenschaft an gute Erkenntnisstrategie und leistungsfähige Modelle gestellt werden" (Prof. Dr. Rolf Kreibich {Rolf Kreibich} in 'Zukunftsforschung in Europa. Ergebnisse und Perspektiven'
    (siehe auch: Zwischen Anglizismen-Lego und Gourmet-Sex: Die richtigen Zukunftswerkzeuge)

    Zukunftsforschung: Eine wissenschaftliche Methode, die nachprüfbar ist

    Wie bei allen Zukunftsforschern, bemüht sich auch iBusiness, Ansätze ganzheitlich, strukturiert und nachvollziehbar zu gestalten. In der Regel wird dazu die Technik der Szenarien eingesetzt.

    Mit diesen Szenarien wird versucht, aus der Unzahl der möglichen Zukünfte die wahrscheinlichen Zukünfte zu extrahieren. In vielen Zukunftsanalysen von iBusiness werden Sie solche Szenarien und ihre Wahrscheinlichkeiten finden.

    Darüber hinaus veröffentlicht iBusiness jährlich einen Rückblick auf die vorhergesagten Trends und wie richtig die Redaktion dabei lag. Beziehungsweise, wo sich die Redaktion geirrt hat.

    Für das Jahr 2011 kommt die iBusiness-Redaktion immerhin auf eine Trefferquote bei den Prognosen von im Schnitt 91 Prozent.

    iBusiness-Prognosen und was aus ihnen wurde

    Beispielhaft im Folgenden eine Liste von iBusiness-Prognosen - und was aus ihnen wurde.

    iBusiness-PrognoseveröffentlichtWas daraus wurde
    Geldvernichtungsmaschine Internet
    "Die amerikanische Internet-Industrie führt einen Tanz auf dem Vulkan auf. Das auf hohe Kursen basierende TK- und Internet-Wachstum brach in den vergangenen Monaten bereits ab, als Gewinne aus dem Asiengeschäft, die die Broker in die Kurse bereits eingeplant hatten, den Bach heruntergingen. Jetzt fehlt nicht mehr viel und der überhitzte Markt, in dem immer weniger fundamentale Substanz steckt, kippt völlig ab.
    18. September 1998

    Voraussage-Horizont:
    2,5 Jahre

    Zwei Jahre später, im Juli 2000, veröffentlichten mehrere Börsen-Newsletter die ersten Todeslisten deutscher Dotcom-Unternehmen. Der Internet-Crash nahm auch in Deutschland in der Folge rapide Fahrt auf. 2001 wurde das Internet zur Geldvernichtungsmaschine.
    Wiki: Info-Doping von der Insel ins Intranet
    "Auch für den firmeninternen Gebrauch werden (Wikis) in Zukunft interessant.(...) Weblog und Wiki wachsen zusammen."
    11. März 2004

    Voraussage-Horizont:
    5 Jahre

    Social Intranets und die Strategie des Enterprise 2.0 verwandeln seit 2009 immer mehr Unternehmen zu lernenden und kommunizierenden Unternehmen.
    Smartphone und Tablet verschmelzen
    "Das Mobile Internet mausert sich bereits in den kommenden fünf Jahren zu einer Massenanwendung. Im selben Zeitraum entwickeln Hersteller Hybriden aus Smartphones und mobilen Arbeitsrechnern."
    23. Juni 2009

    Voraussage-Horizont:
    3 Jahre

    Microsoft, Google, Amazon und Samsung bringen 2012 Mini-Tablets / Riesen-Smartphones auf den Markt. Selbst Apple kündigt 2012 ein Mini-Ipad an.
    Die Zukunft liegt in den Breitbandnetzen
    "Die Zukunft von Multimedia liegt nicht bei der altehrwürdigen CD-ROM, sondern bei den Breitbandnetzen. Die CD-ROM ist ein Übergangsmedium.(...) Sobald Breitbandnetze flächendeckend verfügbar sind, wird es nicht nur "Media on demand" und interaktives Fernsehen geben, sondern auch die Multimediaanwendungen preiswert über die Netze distributiert."
    20. Juli 1993

    Voraussage-Horizont:
    10 Jahre

    Die Zahl der Breitband-Anschlüsse wuchs erst in den 00er Jahren: Von 1,9 Mio. Haushalten 2001 auf 28 Mio. im Jahr 2011 - 93 Prozent aller Internet-Anschlüsse in Deutschland ist damit breitbandig.
    Das Onlinemarketing wird sozial
    "Social führt zur Veränderung der Zielgruppen-Definition: Wir erleben permanent eine Atomisierung von Zielgruppen, die Atomisierung der Mediennutzung hin zur Multinutzung. Die Patchwork-Konsumenten nehmen zu. Der Trend geht zur Zielgruppengröße '1', zum 1:1-Marketing."
    19. Dezember 2006

    Voraussage-Horizont:
    5,5 Jahre

    Der Megatrend zur Dmexco 2012 ist, dass das Onlinemarketing sozialer wird: "Social Media ist zwar für den Nutzer längst Mainstream, die Unternehmen verlassen aber erst jetzt das Experimentierstübchen und beginnen, Soziale Medien als Querschnitts-Technik des Marketing zu sehen."
    Die Zukunft heißt Social SEO
    "Bisher wird die Relevanz einer Seite stark von den Links dominiert, die darauf zeigen. In Zukunft werden das sicherlich vermehrt Likes aus Facebook, Links in Tweets und andere Signale aus dem Social Graph sein."
    1. Juli 2010

    Voraussage-Horizont:
    1,5 Jahre

    Seit Februar 2012 liefert Google mit seinen Updates zur sozialen Suche den Beleg: Die Suche wird sozial. Liken und Suchen wächst zusammen.
    Letzte Aktualisierung: 20.08.12