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Industrie 4.0: Big-Data-Anwendung soll Fertigung selbst optimieren
08.02.2018 Forscherinnen und Forscher aus drei Aachener Fraunhofer-Instituten arbeiten an der vollständigen Vernetzung von Maschinen und Sensoren, um alle erfassten Produktionsdaten mit intelligenten Algorithmen in Echtzeit auszuwerten und Prozesse flexibel anpassen zu können. Auf der Hannover Messe zeigen sie die Diagnose- und Prognosemöglichkeiten, die sich daraus ergeben.
Dazu statten die Forscher Anlagen mit zahlreichen Sensoren aus, die permanent Messdaten aus den Maschinen an eine zentrale Datenbank senden - und zwar kabellos, über den kommenden Mobilfunkstandard 5G. Die gesammelten Daten werden in einer speziell entwickelten Cloud gespeichert und mittels spezieller Algorithmen analysiert. So lassen sich neue, überraschende Korrelationen erkennen - zum Beispiel Schwingungsmuster, die darauf hindeuten, dass das Werkzeug einer Fräsmaschine verschlissen ist. Werden die Informationen an die Maschinensteuerung zurück gespielt, schließt sich der Kreis: zum Beispiel mit einer Warnung, dass das Werkzeug ausgetauscht werden muss.
