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Industrie 4.0: Big-Data-Anwendung soll Fertigung selbst optimieren

08.02.2018 Forscherinnen und Forscher aus drei Aachener Fraunhofer-Instituten arbeiten an der vollständigen Vernetzung von Maschinen und Sensoren, um alle erfassten Produktionsdaten mit intelligenten Algorithmen in Echtzeit auszuwerten und Prozesse flexibel anpassen zu können. Auf der Hannover Messe   zeigen sie die Diagnose- und Prognosemöglichkeiten, die sich daraus ergeben.

 (Bild: Fraunhofer IPT)
Bild: Fraunhofer IPT
Eine individuelle Bearbeitung von Bauteilen oder eine Optimierung der Fertigung während des Produktionsprozesses ist heute oftmals gar nicht oder nur sehr eingeschränkt machbar. Genau das aber wollen Forschende aus drei Aachener Fraunhofer-Instituten ermöglichen. Dafür entwickeln sie eine komplett vernetzte Produktionsumgebung, die sie im Leistungszentrum "Vernetzte, adaptive Produktion" der Hannover Messe Hannover Messe (23. bis 27. April 2018; Halle 2, Stand C22) vorstellen.

Dazu statten die Forscher Anlagen mit zahlreichen Sensoren aus, die permanent Messdaten aus den Maschinen an eine zentrale Datenbank senden - und zwar kabellos, über den kommenden Mobilfunkstandard 5G. Die gesammelten Daten werden in einer speziell entwickelten Cloud gespeichert und mittels spezieller Algorithmen analysiert. So lassen sich neue, überraschende Korrelationen erkennen - zum Beispiel Schwingungsmuster, die darauf hindeuten, dass das Werkzeug einer Fräsmaschine verschlissen ist. Werden die Informationen an die Maschinensteuerung zurück gespielt, schließt sich der Kreis: zum Beispiel mit einer Warnung, dass das Werkzeug ausgetauscht werden muss.
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