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Checkliste: In vier Schritten zum erfolgreichen Remarketing

09.04.2014 Viele Shops versuchen ehemalige Besucher mit Remarketing zurückzuholen. Allerdings hat die kann der Schuss nach hinten losgegen, wenn penetrante Werbung die Nutzer belästigt. Vier Learnings, die Sie auf jeden Fall berücksichten sollten.

Remarketing ist eine beliebte Methode, aus Kundensicht ist Remarketing allerdings nicht immer willkommen. Wer einmal einen Shop für Schuhe besuchte, fühlt sich anschließend von Schuhwerbung verfolgt. Um dem vorzubeugen und mehr aus Remarketing-Kampagnen herauszuholen, hat die die Online-Marketing-Agentur Löwenstark    fünf Praxistipps zusammengestellt.

Tipp 1: Mehr Abwechslung - Einsatz von diversen Werbemitteln

Vielfalt statt Einfalt gilt auch beim Remarketing. Unterschiedliche Werbeformate wie Rectangle oder Skyscraper sorgen für mehr Abwechslung bei den Werbebotschaften. Dabei geht es nicht nur um Banner, auch klassische Textanzeigen können sehr wirkungsvoll sein.

Tipp 2: Mehr Genauigkeit und Individualität bei der Ansprache

Schuhkäufer suchen keine Handtaschen. Besucher, die sich in einem Shop den Bereich Schuhe angesehen haben, erhalten entsprechend andere Einblendungen als User, die bei Handtaschen stöberten. Dem Besucher Werbung für die Themen zu zeigen, die ihn tatsächlich interessieren, erhöht die Chance auf einen erfolgreichen Abschluss weit mehr als ein Crossmarketing.

Tipp 3: Mehr Geduld und weniger Spam

Weniger ist manchmal mehr. Damit die Werbebotschaft nicht nervt, sollte sie nicht zu häufig gestreut werden. "wir empfehlen eine Rate von drei bis maximal fünf Einblendungen am Tag je Kunden", so Löwenstark-Geschäftsführer Marian Wurm. Außerdem lohnt es sich auch mit der Zeitspanne zu experimentieren. Werden Verbrauchsartikel, zum Beispiel Katzenfutter, beworben, sollte eine gewisse Zeit - entsprechend der vorher erworbenen Packungsgröße - abgewartet werden, bevor Remarketing den Kunden wieder an das Produkt erinnert.

Tipp 4: Mehr Sichtbarkeit für höhere Aufmerksamkeit

Eine Anzeige kann nur wirken, wenn sie gesehen wird. Es gilt daher bei der Schaltung der Werbemittel dafür zu sorgen, dass sie 'Above-the-fold', das heißt oberhalb der Scroll-Linie sichtbar sind. Diese Auslieferung können Werbetreibende entsprechend steuern. Alles, was unterhalb dieser Sichtlinie erscheint, läuft Gefahr, ignoriert zu werden.
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