Digitales Bezahlen ist heute gewohnt und fremd zugleich. In Online-Shops nutzt es fast jeder, in der Offline-Welt ist es wenig verbreitet. Das soll sich ändern, meint Computop-Gründer Ralf Gladis im iBusiness Expertengespräch.
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Der Beginn des Endes der Online-Reklame
Bild: photocase.com/ron101 / Michael Poganiatz
Meine zentrale These: Onlinewerbung gewinnt, aber Onlinereklame verliert. Denn der bislang gut bezahlte Quatsch - digitale Plakate überall mehr oder weniger störend ins Internet zu pappen - wird in Zukunft zuerst immer weniger gut bezahlt und schließlich genau so verschwinden wie auch gereimte Werbung verschwunden ist.

Heute schüttelt man nur noch den Kopf über Werbekonzepte, die in Aussagen gipfelten wie: "So wichtig wie die Braut zur Trauung - ist Bullrichsalz für die Verdauung!" (weitere Schätzchen listet Einzelhandelspoesie zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser )

Bannerwerbung ist ein Überbleibsel aus einer Zeit, als Broadcast-Kommunikation das Maß aller Dinge war. Als niemand darüber sprach, eine 1:1-Kommunikation mit dem Kunden aufzubauen. Als Empfehlungsmarketing eine unbekannte Vokabel war. Kurz: Als ausschließlich teure Zeitungsanzeigen, kostspielige Zeitschriften-Annoncen, hochpreisige Radio-Spots und budgetverschlingende TV-Clips existierten. Doch das Internet öffnet den Rückkanal zum Konsumenten. Und längst erwartet der Konsument zunehmend mehr als nur senderorientierte Kommunikation. Er erwartet Beteiligung - etwas, was das klassische digitale Plakat in seiner ursprünglichen Form nicht liefern kann. Zwar ist das einfache Hochhalten von Werbeschildern auch in Zukunft eine durchaus vernünftige und auch effiziente Art, weiterführende Kommunikation zu initiieren, an die Fortführung eines Dialogs zu erinnern oder die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass die Menschen ihren nächsten Hamburger in der 'richtigen' Kette kaufen. Aber niemand erwartet, dass ein Klingelschild allein verkauft.

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