Webinar: Produkte da, aber im E-Commerce unsichtbar? Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Wenn die Shop-Suche Treffer verpasst und Marktplätze Produkte nicht optimal ausspielen, stecken oft uneinheitliche Merkmale, Kategorien und Produktdaten dahinter. Im Webinar sehen Sie, wie KI und SAP-Integration Daten besser nutzbar machen und manuellen Pflegeaufwand reduzieren.
Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Die Zukunft der Digitalagenturen 2026ff Zum Online-Dossier
Welche Geschäftsmodelle sichern in KI-Zeiten Digitalagenturen das Überleben? Wie geht es den deutschsprachigen Agenturen wirklich? Die wichtigsten Analysen und Marktstudien für Agenturen:
Zum Online-Dossier

Onlinedating: Jedes sechste Ehepaar hat sich im Netz kennengelernt

29.10.2013 Jede sechste Ehe in Deutschland wurde 2013 im Internet gestiftet. Dies ergab eine Umfrage von Singleboersen-Vergleich.de   unter 827 Standesbeamten. Einsamer Spitzenreiter unter den Onlinedating-Hochzeiten ist das Standesamt Doberlug-Kirchhain in Brandenburg. Hier hatten sich ganze 53 Prozent aller Hochzeitspaare auf einem Partnervermittlungsportal im Internet getroffen.

Preview von Anteil der Onlinedating-Hochzeiten in den Bundesländern 2013

Das Marktzahlen-Archiv ist ein Premium-Service von iBusiness. Werden Sie Premium-Mitglied, um dieses Chart und viele tausend weitere abzurufen.

Jetzt Mitglied werden
Dennoch sind es nicht die Brandenburger, die bei der digitalen Ehestiftung den Rekord halten, sondern die Hessen. 21,2 Prozent aller hier geschlossenen Ehe nahmen 2013 ihren Anfang im Internet. Die Studienautoren begründen dies unter anderem damit, dass Singles aus ganz Deutschland in der Bankmetropole einen Arbeitsplatz gefunden haben, und trotzdem größtenteils im Umland wohnen. Aufgrund dieser isolierten Situation liege es für sie nahe, im Internet nach einem Ehepartner zu suchen. Hinzu komme, die geografische Lage in der Mitte Deutschland, was die überregionale Suche landesweit begünstige.

In Bayern und Baden-Württemberg haben sich die wenigsten Eheleute im Internet kennengelernt. Diese traditionellen
Bundesländer stünden für das christliche Familien-­ und Beziehungsmodell. Hinzu komme ein ausgeprägtes regionales Vereinswesen, Wertekonservatismus und Traditions-­Bewusstsein.

8,3 Prozent aller Standesämter konnten zu dem Zeitpunkt der Befragung für 2013 noch keine Paare verzeichnen, die sich online kennengelernt hatten. In Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern liegt die Quote im Mittel mit 17,9 Prozent etwas höher als in Kleinstädten und ländlichen Gemeinden mit 15,2 Prozent. Außerdem ergab sich in den Gesprächen, dass die Quote der Onlinedating-Hochzeiten steigt und dass es sich auffällig häufig um Zweitehen handelt.

Wahrscheinlich liege die tatsächliche Quote der 2013 verheirateten Paare, die sich online kennengelernt haben, noch um Einiges höher, als die Umfrage es besagt, schätzt der Leiter der Umfrage, Henning Wiechers. "Viele Paare wollen nicht vom Bild der romantischen Liebe abrücken und geben deshalb gegenüber den Standesbeamten nicht zu, dass sie sich online kennengelernt haben."
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: