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Startup-Perlen - Die besten Startups im März 2010: Kaufda.de und Madvertise

06.04.2010 Jedes Jahr gehen unzählige Start-ups an den Start. Viele verschwinden später wieder vom Markt, aber einige können bestehen und finden dauerhaft ihren Platz in der Webwelt. iBusiness präsentiert regelmäßig junge Unternehmen, die man sich merken sollte. Zu diesen richtungsweisenden Start-ups gehören Kaufda.de und Madvertise.

 (Bild: Uni Bonn)
Bild: Uni Bonn

Nie wieder Papierprospekte: Kaufda.de  

Dutzende Prospekte von Lebensmittelläden und den üblichen Filialisten in der Umgebung landen über Tageszeitungen und Direktverteilungen wöchentlich in Deutschlands Briefkästen. Thomas Frieling , Tim Marbach , Christian Gaiser und Cihan Aksakal setzen mit Kaufda.de genau an diesem Punkt an. "Auf Kaufda.de finden Verbraucher erstmals deutschlandweit zentral auf einer Plattform die besten Angebote der regionalen Geschäfte vor ihrer Haustüre", beschreibt Gründer Marbach das Konzept der Onlineplattform. Kürzlich verkündete das junge Start-up eine Kooperation, die dem Dienst nach ganz oben bringen könnte. Kaufda.de kooperiert mit DasTelefonbuch  . Ab sofort bindet das Adressverzeichnis digitale Angebotsprospekte von lokalen Händlern in seinen Service ein. "Gemeinsam mit Kaufda.de bieten wir Händlern so Zugang zu einem attraktiven lokalen Werbeumfeld", freut sich Geschäftsführer Gerhard Kinzl . Eine enorme Steigerung der Reichweite dürfte mit dieser Partnerschaft sicher sein! Für die digitale Zustellung der Prospekte verlangt Kaufda.de eine kleine Gebühr, Details nennen die Berliner nicht. Mit prominenten Investoren - darunter eVenture Capital Partners, die noch junge Beteiligungstochter des Versandriesen Otto   und der von T-Venture gemanagte Connected Life and Work Fund - soll Kaufda.de rasch wachsen. Nicht nur in Deutschland, sondern auch im europäischen Ausland. Wenn es Kaufda.de gelingt, sich im Markt durchzusetzen, gewinnen Nutzer und die werbenden Firmen: Die Streuverluste könnten durch die digitalen Prospekte erheblich gesenkt werden. Den Zeitungen im Lande würde langfristig dann eine weitere wichtige Einnahmequelle wegbrechen.

Mobile Werbung: Madvertise  

Bei Madvertise finden Werbekunden, Agenturen und Betreiber von mobilen Webangeboten zueinander. Der Marktplatz für Werbung im mobilen Internet ist ein Gemeinschaftsprojekt von Spreadshirt-Gründer Lukasz Gadowski und seinem Team Europe Ventures sowie Carsten Frien , Pan Katsukis, Martin Karlsch und Thomas Hille. Madvertise bewegt sich in einem enormen Boommarkt. Vor allem den Betreibern von mobilen Websiten verspricht Madvertise große Vorteile. Für die Vermarktung seien künftig keine Verkaufsteams oder bestimmte Vermarkter mehr notwendig. Außerdem sei die Werbewirkung mithilfe der Adserver-Technologie messbar, wodurch Kunden gezielter angesprochen werden könnten. Neben Team Europe Ventures wird Madvertise noch von weiteren Business Angeln unterstützt - darunter Ron Hillmann und Arend Lars Iven , die Gründer der Online-Agentur Iven & Hillmann  . "Wir haben gemeinsam mit Carsten Frien ein sehr interessantes Zeitfenster für die Gründung von Madvertise gewählt, weil der Markt bisher noch nicht in großem Umfang existent, aber stark im Wachstum begriffen ist. Das Wachstum wird von der zunehmenden Verbreitung von Smartphones und fallenden Preisen für mobile Datenflatrates getrieben", erklärt Gadowski von Team Europe Ventures. In der ersten Finanzierungsrunde erhielt Madvertise nach eigenen Angaben einen mittleren sechsstelligen Betrag. Vor wenigen Tagen folgte die zweite Finanzierungsrunde: Earlybird und Team Europe Ventures statteten das junge Unternehmen dabei mit einem "mittleren einstelligen Millionenbetrag" aus. Das frische Kapital soll Madvertise als Marktführer für mobiles Advertising im deutschsprachigen Raum etablieren und das Wachstum im europäischen Ausland ermöglichen. In Frankreich kooperiert Madvertise bereits mit dem Selbstbuchungs-Marktplatz Aditic  . "Mit dem Netzwerk und der Expertise unserer erfahrenen Investoren können wir diese Ziele umso schneller und nachhaltiger umsetzen", sagt Mitgründer Frien, zuletzt Geschäftsführer bei Tipp24   in London.
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