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Wochenrückblick

Studien und Tech: Was diese Woche sonst noch wichtig war

13.09.2024 Weitere Links und Insights für Agenturen und Digitalentscheidungstragende.

 (Bild: Peggy_Marco / Pixabay)
Bild: Peggy_Marco / Pixabay
Studie KI im Handel: Generative KI erfreut sich im Handel einer breiten Akzeptanz und wird als etablierte Technologie anerkannt, so die EHI-Studie Generative KI im Einzelhandel  . Das Ranking der Handelsbereiche, in denen der Einsatz von generativer KI als sinnvoll erachtet wird, wird angeführt vom E-Commerce (95,5 Prozent), gefolgt von IT (95 Prozent), Marketing/Kommunikation (90,6 Prozent), Logistik (90,5 Prozent) und Category Management (89,3 Prozent). Auch Einkauf, B2B, Unternehmensführung, Verwaltung, Finanzen und Recht erhalten Zustimmungswerte von knapp 60 bis 86 Prozent. Die Mehrheit der Händler plant künftig konkrete Schritte in Richtung Automatisierung, die Hälfte will verstärkt Robotik-Anwendungen einsetzen - die größten Potenziale lägen dabei im Bereich der Kommissionierung. Die Befragten sind jedoch der Meinung, dass KI-Lösungen noch nicht optimal an die Bedürfnisse der Branche angepasst sind.

IBI-Partnerstudie sieht mehr Onlineshoppende: Die traditionellen Ladenkäufer, die den stationären Handel für ihre Einkäufe bevorzugen, werden weniger und sind nur noch 15 Prozent der Bevölkerung. Die Gruppe der leidenschaftlichen Onlineshopper kauft möglichst ausschließlich online und wächst auf mittlerweile 47 Prozent. Besonders unter den Babyboomern lässt sich eine starke Zunahme im Vergleich zu 2023 mit einem Wachstum um acht Prozentpunkte feststellen, so die Partnerstudie von ibi research an der Universität Regensburg  .

Re-Commerce in Österreich: Bereits 2 Mrd. Euro schwer ist der Re-Commerce-Markt in Österreich, so der jüngste Consumer Check des Österreichischen Handelsverband  . Zwei von fünf Menschen in Österreich kaufen mehrmals im Jahr Second-Hand-Waren ein und geben dafür im Schnitt 195 Euro jährlich aus. Bereits drei Viertel der ÖsterreicherInnen haben schon einmal Gebrauchtwaren gekauft. Von diesen machen dies 18 Prozent zumindest einmal im Monat, weitere 40 Prozent mehrmals im Jahr.

Relevanz von Emotionalität im E-Commerce haben IFH Köln und Riverty untersucht  . Ergebnis: Eine ansprechende und kreative Produktpräsentation gewinnt insbesondere an Bedeutung, um die jüngere Zielgruppe zu erreichen. Gelingt Onlineshops eine emotionale Bindung zu ihren Kundinnen und Kunden, steigt die Kaufbereitschaft, Fehler werden eher verziehen.

Neue Touchscreen-Anaytics-Software: Eyefactive präsentiert die neueste Version seines MultiTouch-CMS Appsuite   . Wichtigste Neuerung ist die Touch-Analytics, was detaillierte Informationen über das Nutzungsverhalten interaktiver Software-Projekte - zum Beispiel auf POS-Terminals - bieten soll.

Adobe stellt sein zukünftiges Firefly Video Model vor. Es wird wohl einen Preisverfall bei Standard-Videodienstleistungen auslösen: Das erweiterte Firefly Video Model soll auch Prompt-zu-Video-, Text-zu-Video- und Bild-zu-Video-Funktionen zur Verfügung stellen und direkt in Premiere Pro integriert werden. Videos  , Adobes KI-Modelle  

Online-Audionutzung auf Rekordniveau: Laut dem jetzt veröffentlichten Online-Audio-Monitor 2024   erreicht die Online-Audio-Nutzung in Deutschland einen neuen Höchstwert. 52 Mio. Personen ab 14 Jahren hören Webradio, Musikstreaming, Podcasts & Co - 74 Prozent und damit mehr als drei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Entspannung (84 Prozent), Information (67 Prozent) und Ratschläge holen (66 Prozent) sind die wichtigsten Beweggründe für die Nutzung, das Auto (61 Prozent) die häufigste Nutzungssituation, Smartphone (83 Prozent) und Smart-TV (40 Prozent) die wichtigsten Geräte.

Kaufkraft in Deutschland steigt: Gut für den deutschen E-Commerce - Customer-Intelligence-Unternehmen Acxiom   prognostiziert für 2024 eine Pro-Kopf-Kaufkraft   von 26.870 Euro pro Einwohner in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet die Steigerung von 967 Euro pro Kopf eine Zunahme von 3,7 Prozent. Die Gesamtkaufkraft wird voraussichtlich um 4,7 Prozent auf etwa 2.278 Milliarden Euro ansteigen.
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