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Ausgabeverschiebungen belasten die Möbelbranche bis 2026
16.02.2024 Der Möbelmarkt ist mit schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konfrontiert. 2023 hat die Branche einen Umsatzrückgang von 3,6 Prozent verzeichnet, denn die Ausgaben für Einrichtungsgegenstände sind rückläufig. Auch 2024 deutet sich als schwieriges Jahr für die Möbelbranche an.
"Mit dem deutlichen Umsatzrückgang im Jahr 2023 bei gleichzeitigen Preissteigerungen steht der Möbelhandel unter Druck. Es gilt, Produktivitätsverluste durch Optimierung der Verkaufsperformance oder Flächenreduktion zu kompensieren und durch diese frequenzfördernden Alternativangebote wichtige Deckungsbeiträge zu sichern", ordnet der Strategieleiter der BBE Handelsberatung, Dr. Philipp Hoog , die Daten ein.
Stationäre Händler punkten online: Den größten Anteil am Marktvolumen des Möbelhandels machen nach wie vor die großen Filialisten (38,0 Prozent) aus, gefolgt vom Möbel-Fachhandel (27,9 Prozent). Beide haben seit der Pandemie ihre Onlineaktivitäten ausgebaut und haben damit das Wachstum der reinen Versender und Internet-Pure-Player gebremst: Der Fachhandel kann sich wie in kaum einem anderen Markt behaupten. Aufgrund der erfolgreichen Onlineaktivitäten des stationären Handels hat der Onlineanteil im Möbelmarkt - trotz Umsatzrückgang der Branche insgesamt - im Jahr 2023 zugelegt. Der Onlineanteil liegt mittlerweile bei 13,7 Prozent.
