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Bild: reptileknowledge.com

Abmahnfallen im Internet: Die Mega-Falle "Urheberrechte im Internet"

05.04.2011 - Megafalle? Ja, denn den wenigsten Webseitenbetreibern ist bewusst, was alles unter den Urheberrechtsschutz fällt.

von Sebastian Halm

Werke, also etwa Grafiken, Texte, Software, Fotos, nicht aber die zugrunde liegende Idee, sind gesetzlich geschützt. Die Abgrenzung zwischen einem urheberrechtlich geschützten Werk und einem einfachen Werk erfolgt nach dem Urheberrechtsgesetz danach, ob eine gewisse "Schöpfungshöhe" erreicht ist. Die Grenze ist oft nicht leicht zu ziehen. Jedenfalls aber für besonders gemalte Bilder oder Fotografien gilt der Urheberrechtsschutz.

Auch ganze Webseiten können urheberrechtlich geschützt sein, nämlich dann, wenn die Gestaltung des Internetauftritts besonders individuell ist, das heißt über die durchschnittliche Gestaltung von Webseiten hinausgeht.

Gleiches gilt nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichtes Rostock zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser (27. Juni 2007 - AZ 2 W 12/07) für suchmaschinenoptimierte Webseiten, wenn die Verwendung von Meta-Tags im Quellcode dazu führt, dass die Seite auf den vorderen Rängen der Ergebnislisten bei Suchmaschinen rangiert. Das LG München urteilte (11.11.2004, Az. 7 O 1888/04), dass eine Internetseite Urheberrechtsschutz genießt, wenn trotz Einsatz eines Designprogramms eine ansprechend gestaltete Menüführung vorliegt, die über dem Üblichen liegt (Flashanimation). Auch eine besondere sprachliche Gestaltung kann den Ausschlag geben, ob Urheberrecht gilt oder nicht.

Will man also fremde Werke nutzen, so bedarf es der Übertragung der Verwertungs- bzw. Nutzungsrechte, etwa im Rahmen von Lizenzverträgen. Fehlt es daran, so drohen strafrechtliche und zivilrechtliche Ansprüche des Urhebe

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