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App analysiert Smartphone-Nutzung bei Jugendlichen: Games sind out.

03.07.2017 Die Verbreitung von Smartphones und die mobile Internetnutzung dominieren zumeist den Alltag vieler Jugendlicher. Die Generation Z zeigt sich in ihrem Medienkonsum flexibel und nicht selten sehr sprunghaft. Eine Analyse zur Smartphone-Nutzung Jugendlicher hat kürzlich die Krankenkasse "AOK Rheinland/Hamburg  " mit einer eigens entwickelten App   durchgeführt.

 (Bild: jesperbkskov/Pixabay)
Bild: jesperbkskov/Pixabay
Das Tracking über die Messpunkte ergab eine durchschnittliche Smartphonenutzung von 152 Minuten pro Tag. Allerdings spreizt sich die Nutzung stark: 38 Prozent der Jugendlichen nutzen ihr Smartphone unter 30 Minuten täglich und 24 Prozent deutlich mehr als vier Stunden. Diese Werte zeigen, dass sich die Mediennutzung der Generation Z stark unterscheidet und nicht pauschalisiert werden kann.

Keine andere Aktivität weist einen höheren Anteil auf als der Kontakt mit Freunden mittels Messenger und Chat. Für 72 Prozent der Jugendlichen ist dies der häufigste Nutzungsgrund. Überraschend hingegen, dass Spiele auf dem Smartphone zunehmend an Bedeutung verlieren. Gerade einmal elf Prozent der Jugendlichen nutzen laut eigener Angabe das Smartphone noch zum Spielen. Insbesondere für Entwickler von Smartphone-Games wird es immer schwieriger auf die Geräte der sehr relevanten Generation Z zu kommen. Es wird deutlich, dass eine bewusstere Nutzung der Geräte stattfindet - speicherintensive Apps haben dabei meist das Nachsehen gegenüber Fotos und Videos.
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