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Krieg gegen die Ukraine bereitet Startups Sorgen
09.05.2022 Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und seine weltweiten Auswirkungen belasten das Geschäft deutscher Startups. Zugleich gibt es bei Gründerinnen und Gründern eine breite Zustimmung zum Sanktionskurs der westlichen Staaten.
Rund jedes siebte Startup (14 Prozent) hatte vor dem Krieg Geschäftsbeziehungen in die Ukraine, nach Russland oder nach Belarus, etwa mit dem Verkauf von Waren oder Dienstleistungen. Vor allem aber haben viele Startups Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Region. So geben 9 Prozent der Startups an, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Freelancer in der Ukraine zu beschäftigen. Für Russland und Belarus sind es jeweils 2 Prozent.
Grundlage der Angaben ist eine Befragung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 128 Tech-Startups online befragt. Die Fragestellungen lauteten: "Was glaubt Ihr, wie wird sich der russische Krieg gegen die Ukraine auf das Geschäftsergebnis Eures Startups in 2022 auswirken?", "Hat Euer Startup bislang Geschäftsbeziehungen zu bzw. in den drei betroffenen Ländern Russland, Ukraine oder Belarus unterhalten? Habt ihr dort Kunden, bezieht von dort Waren oder beschäftigt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Freelancer in den Ländern?" und "Wenn ja: Um welche Art von Geschäftsbeziehungen handelt es sich in den drei Ländern?
