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Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Finanzkommunikation im Social Web: Deutschland liegt international im Mittelfeld
23.08.2011 Deutsche Unternehmen liegen bei der Finanzkommunikation im Social Web international im Mittelfeld. Das zeigt die aktuelle Investor-Relations-2.0-Studie der Universität Leipzig . Die inhaltsanalytische Untersuchung von Unternehmens-Websites und Social-Media-Plattformen macht deutlich, dass die meisten Aktiengesellschaften noch keine konsistenten Strategien für die Online-Kommunikation mit Investoren haben und häufig nur einzelne Anwendungen nutzen.
Vergleicht man die einzelnen Länder miteinander, fällt auf, dass die im Dow Jones Industrial Average in den USA gelisteten Unternehmen in stärkerem Maß die ganze Bandbreite der durch Social Media zur Verfügung stehenden Funktionen nutzen: Informieren, Strukturieren, Interpretieren und Vernetzen. Japanische Unternehmen beschränken sich dagegen vorwiegend auf die Information ihrer Aktionäre. Französische Aktiengesellschaften legen besonderen Wert auf die interpretative Aufbereitung´anlegerrelevanter Informationen. Ungeachtet der globalen Reichweite der Finanzmärkte und einheitlicher Social-Media-Technologien spielen kulturelle Faktoren, Unterschiede im Anlegerverhalten und bei der Social- Media-Nutzung offenkundig eine große Rolle.
In einer internationalen Benchmark-Untersuchung wurden die Social-Media-Aktivitäten von 280 Unternehmen in Deutschland, den USA, Großbritannien, Frankreich und Japan analysiert
