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Springer: Verlage können im Internet genug Geld verdienen

04.03.2009 Vor wenigen Tagen konnte der Medienkonzern Axel Springer den Rekordgewinn seiner Unternehmensgeschichte vermelden. Als Wachstumstreiber wurde das Online-Geschäft genannt. Nun meldet sich der Springer-Manager Andreas Wiele zu Wort und weist Publisher auf den Motor Online hin.

 (Bild: SXC.hu/sanja gjenero)
Bild: SXC.hu/sanja gjenero
Springer-Vorstand Andreas Wiele erklärte auf dem Digital Innovators Summit  , dass das Internet für Printhäuser große Optionen birgt. "Es gibt genug Möglichkeiten, Geld zu verdienen", so Wiele. Für Andreas Wiele birgt die Digitalisierung für die Verlage mehr Chancen als Risiken und zwar sowohl bei der Vermarktung, der Bindung von Lesern und der Community als auch bei der journalistischen Weiterentwicklung. "Das lässt sich auch am unternehmerischen Erfolg ablesen", argumentiert er. "Sieben von zehn Online-Assets bei Axel Springer arbeiten bereits profitabel, sechs von zehn sind Marktführer im Netz." Dennoch müssen die Verlage hart arbeiten, um nicht dieselbe Entwicklung wie die der Musikindustrie zu erleiden, mahnt der Springer-Mann.

Außerdem präsentierte Andreas Wiele Thesen für die weitere Entwicklung der deutschen Verlage:

  • 2009 werde es ein bis zwei überraschende Printerfolge geben

  • 2009 wird es keine Gratistitel geben

  • 2009 wird es keine Verlagspleiten geben

  • 2009 wird es keine einzige TV-Sendung geben, die einmal mehr Zuschauer hat als Deutschlands größte Zeitung

  • 2009 werden Hersteller von Fast Moving Consumer Goods Print als Werbemedium für sich entdecken
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