Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Was ist Deine Digitalagentur wert? Agenturwert berechnen
Sechs Zahlen aus der BWA genügen, um herauszufinden, was aktuell Deine Agentur wert ist und welche Faktoren den Wert beeinflussen.
Agenturwert berechnen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

E-Privacy-Verordnung: Online-Werbung könnten um 30 Prozent schrumpfen, warnt Verband

16.01.2018 Um rund 30 Prozent könnte der deutsche Online-Werbemarkt durch die geplante EPrivacy-Verordnung schrumpfen, sagt eine Berechnung des Mediaagentur-Verbands OMG  . Anhand von vier echten Werbekunden und ihren Werbeausgaben haben die Media-Experten nach eigenen Angaben die Folgen der geplanten EU-Verordnung simuliert.

 (Bild: InfoWire.dk/Flickr)
Bild: InfoWire.dk/Flickr
Mitte Mai könnte die neue EPrivacy-Verordnung der EU in Kraft treten. Mit ihr könnte das zustimmungslose User-Tracking, wie es heute in der Online-WErbewirtschaft gang und gäbe ist, vor dem Aus stehen. Entsprechend groß ist die Entrüstung in der Advertiser-Branche. Die Organisation der Mediaagenturen   (OMG) hat nun erstmals anhand einer eigenen Beispielrechnung ermittelt, wie sich diese Gesetzesverschärfung auswirken könnte. Rund 30 Prozent, heißt es in einer Erklärung des Mediaagentur-Verbands, der Umsätze könnten wegbrechen.

Mehr Werbegeld für Google und Facebook

Die Mediaexperten haben ihrer Beispielrechnung die Werbedaten von vier echten Werbekunden und deren Mediaausgaben zugrunde gelegt und dann simuliert, wie sich deren Ausgabeverhalten ändern würde. Letztere Annahmen basieren auf Schätzungen auf des Verbands.

In der Simulation würde ein großer Finanzdienstleister und ein Modehersteller ihr Online-Budget um jeweils 43 Prozent reduzieren. Ein Autobauer würde 38 Prozent einsparen, ein ECommerce-Anbieter 22 Prozent. Fast alle Unternehmen würden ihre Ausgaben bei Google   und Facebook   dagegen deutlich erhöhen. Unberücksichtigt bleiben in der Simulation allerdings mögliche Reaktionen der Vermarkter. So planen beispielsweise gleich zwei Unternehmenszusammenschlüsse mittels einer Single-Sign-In-Lösung dem Problem zu begegnen (siehe iBusiness: Interaktiv-Trends 2018/2019 - Das Zeitalter der Datenallianzen). Auch einzelne Vermarkter können Zustimmungen sammeln, um Konsumenten doch noch tracken zu können.

Mediaagenturen fordern Änderungen

Ungeachtet dessen lautet der Hauptkritikpunkt der OMG: Durch das weitgehende Ausschalten von Cookies seien weder die Messung von Leistungswerten und Reichweiten möglich, ebenso wenig wie zielgerichtete Werbung und Targeting. Damit reduziere sich die Möglichkeit, dem Verbraucher relevante Botschaften auszuspielen. Profitieren werden von den geplanten Änderungen wohl Google  , Facebook   und Amazon  : In deren Systemen nicken die Anwender bei der Anmeldung umfangreiche Nutzungsbedingungen ab und stimmen dabei einem Tracking zu.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: