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DSGVO-Panne bei der AGOF: Keine Daten von Kindern unter 16 Jahren mehr

02.05.2018 Die DSVGO sorgt für eine Zäsur in der Reichweitenmessung der AGOF: In Zukunft können nur Daten von Jugendlichen ab 16 Jahren abgebildet werden. Das macht die Studie in diesem Bereich inkompatibel mit anderen Untersuchungen.

 (Bild: christoph-mueller/pixabay)
Bild: christoph-mueller/Pixabay
Die nächste Ausgabe der Digital Facts wird mit einem erheblichen Manko erscheinen: In der Reichweitenstudie werden keine Daten von Online-Nutzern unter 16 Jahren enthalten sein. Wie bei der Zielgruppenbestimmung üblich, hat die Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung   (AGOF), die die Studie vierteljährlich heraus gibt, bislang Online-Nutzer aber einem Alter von 14 Jahren erfasst. Nun liegt die Altersuntergrenze bei 16 Jahren. Gerade für Vermarkter, die junge Zielgruppen ansprechen, entwertet dieser Umstand die Studie. Denn die AGOF-Daten sind nun nicht mehr kompatibel mit den Mediakennzahlen anderer Medien, die nach wie vor ab 14 Jahren messen.

Grund für die Änderung ist die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGV). Sie legt fest, dass zwingend das Einverständnis der Erziehungsberechtigten benötigt wird, um Daten von Kindern unter 16 Jahren zu verarbeiten. Während andere Mediastudien Panels verwenden (und dort das Einverständnis der Eltern einholen können), setzt die AGOF auf eine technische Messung.
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