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Agenturen unter Druck: Studie zeigt Tendenz zum Inhouse-Marketing
08.04.2025 Externe Marketingagenturen stehen zunehmend in der Kritik: Laut einer neuen Erhebung wollen fast alle befragten Unternehmen ihre Marketingaufgaben künftig lieber intern lösen. Die Gründe dafür sind vielfältig - und sie stellen die Branche vor große Herausforderungen.
Dem Papier zufolge haben zwar 70 Prozent der Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren mit einer Agentur zusammengearbeitet, doch nur knapp 39 Prozent zeigten sich mit den erzielten Ergebnissen sehr zufrieden. Die häufigsten Kritikpunkte betreffen hohe Kosten, langsame Umsetzung und fehlendes Branchenverständnis. Besonders für mittelständische Betriebe sei das Modell externer Dienstleister oft unwirtschaftlich.
Monatlich investieren Unternehmen laut Studie zwischen 2.000 und 4.000 Euro in Agenturleistungen - exklusive Werbebudget. Diese Summe könne ebenso in eine unternehmensinterne Marketingfachkraft investiert werden, die mit dem nötigen Know-how und Verständnis für interne Prozesse effizienter arbeiten könne.
Nur noch 21 Prozent der Befragten beurteilen das Kosten-Nutzen-Verhältnis externer Agenturen als sehr gut. Sensational Marketing spricht von einem "Paradigmenwechsel": Immer mehr Unternehmen seien bereit, in interne Strukturen zu investieren, um unabhängiger zu werden und die Kontrolle über ihre Markenkommunikation zu stärken.
