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Irak sperrt Internetzugänge
13.01.2003 (iBusiness) Nach Beginn einer US-Propagandakampagne hat die irakische Führung Agenturberichten zufolge landesweit den Zugang zum Internet gesperrt.
Nach Angaben eines Pentagon-Vertreters haben die USA bereits vor einer Woche mit der Kampagne begonnen. "Wenn Sie Informationen über Massenvernichtungswaffen liefern oder Maßnahmen ergreifen, deren Verwendung zu verhindern, werden wir das Notwendige tun, um Sie und Ihre Familien zu schützen", heißt es in einer der E-Mails. In einer anderen elektronischen Botschaft heißt es, "die USA und ihre Verbündeten wollen, dass das irakische Volk von der Ungerechtigkeit Saddam Husseins befreit und ein anerkanntes Mitglied der internationalen Gemeinschaft wird".
Offenbar in Vorbereitung eines Angriffs auf Irak haben die USA Ende Dezember eine groß angelegte Kampagne zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung in Irak gestartet. Im Süden Iraks wurden hunderttausende Flugblätter abgeworfen, über Rundfunk wurden die Iraker dazu aufgerufen, sich von Saddam Hussein abzuwenden.
Der Irak steht seit Jahren auf der Liste der Internet-repressivsten Ländern der Erde
