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DVD-Verkauf nimmt im ersten Quartal zu
27.05.2003 (iBusiness) Der 'Bundesverband Audiovisuelle Medien' bescheinigt dem DVD-/Videomarkt ein leicht positives erstes Quartal. Für das Wachstum ist dem Verband zufolge ausschließlich die DVD verantwortlich, die auf dem Wege ist VHS zu ersetzen.
Auf den Umsatz hochgerechnet stagnierte der Verkauf beider Medien in den ersten drei Monaten bei rund 248 Millionen Euro. Nur noch etwa jeder fünfte Euro Umsatz entfällt dabei auf Videokassetten.
Im Gegensatz zum Verkaufsmarkt musste der Verleihhandel drastische Einbußen hinnehmen. Der Verband macht dafür vor allem die Raubkopierer verantwortlich, die ihre Filme illegal vervielfältigen oder im Web zum Herunterladen anbieten. Statt 37,2 Millionen im vergangenen Jahr haben sich die Videothekenkunden in diesem Jahr nur noch 32,3 Millionen Bildträger ausgeliehen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging der Umsatz um 17,6 Prozent auf 86,3 Millionen Euro zurück.
Auch im Verleihmarkt ist eine deutlich zunehmende Substitution beider Filmformate festzustellen, hat der Bundesverband Audiovisuelle Medien festgestellt. Drei von fünf verliehenen Bildträgern sind demnach mittlerweile Discs (61 Prozent). 12,7 Millionen Videokassetten stehen somit 19,6 Millionen vermieteten DVDs entgegen. Die Einzelbetrachtung der DVD-Vermietung fällt daher auch relativ positiv aus, da sie von 10,9 Millionen Stück im Jahre 2002 auf 19,6 Millionen im ersten Quartal angestiegen ist (+80 Prozent). Dagegen ist der Verleih herkömmlicher Videokassetten von 26,3 auf 12,7 Millionen um mehr als die Hälfte (-52 Prozent) gesunken.
