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"Schnüffelchips" in Payback-Karten
06.02.2004 (iBusiness) Datenschützer wehren sich dagegen, dass Payback-Karten mit RFID-Chips ausgestattet worden sind. Damit könnten die Kundenkarten berührungslos und vom Kunden unbemerkt ausgelesen werden.
Damit können auch die Kundenkarten berührungslos und vom Kunden unbemerkt ausgelesen werden und zum Beispiel Bewegungsprofile von Kunden hergestellt werden. "Im Metro Future Store in Rheinberg gerät ein Feldversuch außer Kontrolle", so der Foebud.
Stimmt nicht: "In Kombination mit dem Payback-Kartensystem der Metro ist es damit möglich, die Vorlieben eines registrierten Kunden zu ermitteln" nannte Metro-Chef Körber bereits beim Projektstart das Ziel. Hauptvorteile der RFID-Technologie sieht Metro-Chef Körber jedoch nicht in der Ausspähung des Verbrauchers, sondern in der verbesserten Lagerhaltung, einer geringeren Fehlerquote bei der Produkterfassung und im schnellen Erkennen von Problemen innerhalb der Lieferkette.
Auch für die Kooperationspartner könnte die flächendeckende RFID-Einführung ein Riesengeschäft bedeuten. "Allein bei den neuen Chips sprechen wir langfristig von mehreren Hundert Milliarden Produktverpackungen, die jährlich damit ausgestattet werden", erläutert ein Metro-Sprecher. Auch Cisco, Oracle, Hewlett-Packard und der Kassensystem-Hersteller Wincor-Nixdorf sitzen im Metro-Boot. Mit den Lebensmittelkonzernen Kraft, Nestlé und Procter & Gamble hat die Metro Group ebenfalls Partnerabkommen vereinbart.
