Jetzt zum Webinar anmelden
Agenturwert berechnen
November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk
35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.
Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.
Alle Inhalte im November kostenlosRegistrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.
Bereits jeder achte Deutsche benutzt Werbeblocker
13.09.2010 Nach einer Untersuchung ist Deutschland führend bei der Verwendung von Adblockern: Bereits 12,65 Prozent aller deutschen Surfer verwenden die Werbeblocker und bescheren Websites damit Einnahmeverluste.
Zum Vergleich: In den USA ist Firefox wesentlich weniger verbreitet, die Zahl der Ad-Block-Verwender mit 2,40 Prozent vergleichsweise gering. In absoluten Zahlen handelt es sich immerhin um eine Zahl von rund 5 Millionen Nutzern.
Noch sind die Anteile der Werbeblock-Verwender für die meisten Anbieter von Websites verkraftbar. Doch das Problem könnte sich verschärfen: Nach einer Umfrage unter deutschen Internetnutzern gaben 60 Prozent der Befragten an, sich für einen Werbeblocker zu interessieren. Dabei bekannten die meisten Befragten, nichts von solchen Tools zu wissen. Mit der Verbreitung der Kenntnis von solchen und ähnlichen Tools wird die Gefahr der Einnahmeverluste zunehmen.
Der Autor der Untersuchung, Till Faida , schreibt zu den Auswirkungen dieser Entwicklung: "Bei performancebasierten Werbeformen wie Google AdSense und Affiliate Marketing, die eine Aktion des Nutzers wie den Klick oder den Kauf belohnen, haben die Werbeblocker möglicherweise eine etwas geringere Bedeutung, weil die Ad-Blocker-Nutzer sowieso nicht auf die Werbung reagiert hätten." Ganz anders dagegen bei klassischer Display-Werbung, die auf TKP-Basis abgerechnet wird: "Hier bedeutet jede geblockte Werbung (Ad-Impression) auch einen Einnahmeverlust für die Anbieter werbefinanzierter Inhalte", so Faida.
Die Untersuchung hat Till Faida im Rahmen seiner Bachelor Arbeit an der International Business School Groningen und in Zusammenarbeit mit einem global agierenden Online-Vermarkter durchgeführt. Dazu hat Faida fast 400 Millionen Pageviews von Usern aus 85 unterschiedlichen Ländern ausgewertet. Gemessen wurden Daten über die Anzahl von Views, Ad-Klicks, geblockte Ad-Impressions und die jeweils verwendeten Browser. Darüber hinaus hat der Marketing Manager mit Hilfe von t3n und der Affiliate Marketing Community Feedback von Webmastern erhoben, und die Entwickler populärer Werbeblocker wurden über eigene Messungen und Download-Zahlen befragt.
