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Digitaler Musikmarkt verdoppelt sich 2005

24.01.2005 (iBusiness) Legale Musikdownloads setzen sich zunehmend durch. Das berichtet der internationale Verband der Phonowirtschaft (IFPI) und untermauert damit eine Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung (iBusiness berichtete). Der IFPI schätzt den Umsatz, den Anbieter dieses Jahr mit Downloads machen können, auf eine gewaltige Summe.

Musikliebhaber aus Europa und den USA haben 2004 über 200 Millionen Songs heruntergeladen. Dies stellt eine Verzehnfachung im Vergleich zu 2003 (20 Millionen legale Downloads) dar. Die Plattenfirmen konnten dadurch erstmals bedeutende Umsätze von mehreren hundert Millionen Dollar mit digitalen Musikdownloads machen. Laut Bericht des IFPI   soll der weltweite Markt mit den Downloads weiter wachsen - von geschätzten 330 Millionen Dollar im Jahr 2004 auf das Doppelte im Laufe diesen Jahres.

Ein Grund sei unter anderem, dass die Anzahl der Songs, die digitalisiert zum Herunterladen zur Verfügung stehen, immer weiter wächst. Auch die Anzahl der Musikdownload-Plattformen hätte sich bis jetzt im Vergleich zum Jahr zuvor mehr als verdreifacht - von rund 50 auf aktuell zirka 230 weltweit. Angebote wie Napster oder iTunes hätten sich mittlerweile auf dem internationalen Markt einen Namen gemacht und viele neue lokale Musikdownload-Palttformen spezialisieren sich auf lokales Repertoire.

Zudem schätzt der IFPI, dass mittlerweile 50 Prozent der Umsätze aus mobilen Inhalten aus legalen Musikdownloads stammen. Doch trotz der insgesamt positiven Bilanz weist der Phonoverband darauf hin, dass noch viel mehr getan werden müsse, um das digitale Musikgeschäft zu fördern. Denn das Problem der Internet-Piraterie sei immer noch groß.

Noch sei das Geschäft - wenn auch die Umsätze groß sind - in der Anfangsphase. Denn bisher würden nur zehn Prozent der potenziellen Kunden der Zielgruppe der 16- bis 29-Jährigen Songs herunterladen. Und lediglich die Hälfte der potenziellen Kunden wüsste, dass es legale Musikdownload-Plattformen überhaupt gibt.

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