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Deutschland ist ein Breitband-Entwicklungsland
09.03.2005 (iBusiness) Laut einer aktuellen Untersuchung ist Deutschland ein unterentwickeltes Breitband-Land.
Demnach verfügen in Deutschland gerade einmal 16 Prozent der Haushalte über einen Breitbandanschluss. Damit markiert Deutschland laut der Studie das "Schlusslicht" der Breitbandentwicklung. In Belgien nutzen nach Angaben von Mercer 35 Prozent der Haushalte Breitband, in der Schweiz 37 Prozent und in den Niederlanden sogar 41 Prozent.
Die fehlende Marktdurchdringung in Deutschland ist laut Mercer eine Folge davon, dass es hierzulande bisher keinen richtigen Technologiewettbewerb zwischen verschiedenen Wettbewerbern gab. Das stimmt so aber nur bedingt: Denn laut einer aktuellen Untersuchung von Forrester Research basiert die geringe Zahl an bundesdeutschen Breitbandanschlüssen auch darauf, dass in Deutschland ISDN-Anlagen sehr weit verbreitet sind (iBusiness berichtete).
Für das Jahr 2007 prognostiziert Mercer eine Breitbandpenetration von etwa 27 Prozent in Deutschland. Studienleiter Wolfgang Bock: "Diese Entwicklung ist jedoch noch nicht ausreichend für eine internationale Aufholjagd." Ein stärkere Breitbanddurchdringung sei aber nur über eine Neupositionierung des Produktes zu erreichen. So sollen Anbieter nicht den schnellen Internetzugang in den Mittelpunkt ihrer Werbung stellen, sondern Mehrwertdienste wie iTV oder 'Video-on-Demand'.
Am: 10.03.2005
Deutschland ist ein Breitband-Entwicklungsland
AW: Deutschland ist ein Breitband-Entwicklungsland
meine These: die ISDN-Qualität ist in Deutschland so hoch (hier ist Deutschland naemlich führend), dass für einen grossen Teil der Gelegenheitssurfer ein DSL-Umstieg schlicht nicht nötig ist.
Aber, so eine Schlussfolgerung passt ja nicht in das Weltbild der auf Schwarzmalerei abonnierten Industrie("mehr Geld vom Staat")lobbyisten ....
