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Pixelpark verliert 23-Millionen-Klage gegen Paulus Neef
23.03.2005 (iBusiness) Das Landgericht Berlin hat die Klage der Pixelpark AG gegen Ex-Chef Paulus Neef zurückgewiesen.
Bei der Pixelpark-Klage geht es um den Kauf der Zentrum für Logistik und Unternehmensplanung GmbH im Jahr 2000. Der ehemalige Pixelpark-Vorstand Paulus Neef soll die ZLU damals zu einem vollkommen überhöhten Preis von 35 Millionen Euro gekauft haben. Neef wurde vorgeworfen, dass der Großteil dieser Summe am Ende wieder in seinen eigenen Taschen landete. Schließlich war Neefs Lebensgefährtin zu diesem Zeitpunkt die Tochter von ZLU-Gründer Helmut Baumgarten. Dem damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Eierhoff wird zudem vorgeworfen, von der privaten Verbindung zwischen Neef und Baumgarten gewusst hat.
Anfang August 2003 hat sich dann Pixelpark nach einem Vergleich außergerichtlich mit den ehemaligen ZLU-Gesellschaftern geeinigt und 3,2 Millionen Euro zurückerstattet bekommen. Die Schadensersatzklagen gegen Pixelpark-Gründer Neef und den Eierhoff blieben davon allerdings unberührt.
Pixelpark verliert 23-Millionen-Klage gegen Paulus Neef
Spannend im Pixelpark-Fall ist allerdings, was aus dem ehemaligen Pixelpark-Aufpasser, Ex-Bertelsmann-Manager Eierhoff wird. Er ist immerhin als Quelle-Chef im Gespräch.
