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Öffentlich-Rechtliche wollen DVB-T auch aufs Land bringen

23.09.2005 (iBusiness) ARD und ZDF haben den weiteren Ausbau des digitalen Antennenfernsehens DVB-T in der Fläche beschlossen. Auch an Mobil-TV denken die Sender.

Mit der Entscheidung, den DVB-T-Ausbau über die Startregionen in den Ballungsräumen hinaus nun auch zügig auf die Fläche auszudehnen und damit für über 90 Prozent der Haushalte einen digitalen Fernsehempfang via Antenne bereitzustellen, "leisten die öffentlich-rechtlichen Anbieter einen maßgeblichen Beitrag für die Digitalisierung des Rundfunks in Deutschland", wie es in ihrer PR-Lyrik heißt.

ZDF-Produktionsdirektor Dr. Andreas Bereczky sieht in der DVB-T-Ausbaustrategie "die Gewähr, dass ZDF und ARD eine maßgebliche Rolle auf diesem Zukunftsmarkt einnehmen werden. Darüber hinaus wird die mobile Nutzung von DVB-T in den nächsten Jahren rasant an Bedeutung gewinnen."

Ende 2005 werden rund 45 Millionen Einwohner in Deutschland das digitale Antennenfernsehen empfangen können. Dies entspricht einem Versorgungsgrad von rund 55 Prozent der Bevölkerung.

Die beschlossene Fortführung der DVB-T-Umstellung in Deutschland über die Ballungsräume hinaus wird nach Abschaltung der analogen Versorgung auch dazu beitragen, die Ausstrahlungskosten in diesen Regionen zu reduzieren.

Der Umstieg von analog- nach digital-terrestrisch soll stufenweise erfolgen. Es wird angestrebt, die Umstellung bis Ende 2008 abzuschliessen. Einen Simulcast-Betrieb, also die Parallel-Übertragung auf digitalem und analogem Weg, wird es dabei nicht mehr geben. Die bisherige analoge terrestrische Programmverbreitung soll im Gegenzug zeitgleich eingestellt werden.

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