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Studie: Online-Spiele erobern Kinderzimmer

von UKL

10.11.2005 (iBusiness) Kinder, die zu Hause über einen Internetanschluss verfügen, nutzen diesen an erster Stelle für Online-Spiele. Hoch im Kurs stehen aber überraschend auch traditionelle Internetanwendungen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie.

57 Prozent der befragten Kinder im Alter von sieben bis 14 Jahren nutzen zuhause das Internet zum Schreiben von E-Mails (Online-Spiele: 84 Prozent). Dies ist das Ergebnis einer Online-Befragung des Forschungsbereichs 'Active Research' von Jetix  . Das Chatten mit anderen Kindern folgt mit 51 Prozent erst auf Platz drei in der Beliebtheitsskala. 50 Prozent der Befragten hören auch gerne online Musik. Zur Erledigung von Hausaufgaben ziehen nur 30 Prozent der 7- bis 14-Jährigen das Internet heran und einen Messenger benutzen 20 Prozent. An letzter Stelle folgt das Online-Shoppen.

Zwei Drittel der befragten Kinder haben zuhause ein Fernsehgerät im Kinderzimmer stehen, 65 Prozent einen PC und 63 Prozent eine Spiele-Konsole. Einen eigenen Internetanschluss im Kinderzimmer haben bereits 46 Prozent der Befragten. Insgesamt haben laut den Analysten 75 Prozent der befragten Kinder einen Internetanschluss zu Hause.

Laut Jetix verfügt die Hälfte der befragten Kinder über ein Taschengeld in Höhe von sieben Euro. 20 Prozent bekommen sieben bis 15 Euro und 13 Prozent mehr als 15 Euro. Überraschend: 17 Prozent der Befragten gaben an, kein Taschengeld zu erhalten. 47 Prozent der Kinder gaben an, ihr Taschengeld zu sparen, 31 Prozent geben es für Computerspiele aus, 30 Prozent für Zeitschriften.

Laut den Analysten besitzen europaweit zwei Drittel der Kids einen Fernseher, wobei Großbritannien führt, gefolgt von Italien und Deutschland. Dafür steht in deutschen Kinderzimmern am häufigsten ein PC.

An der Onlinebefragung nahmen insgesamt 947 Kinder aus Deutschland, im Alter von sieben bis 14 Jahren, teil. Insgesamt nahmen 3.154 Kinder aus acht europischen Ländern (Großbritannien, Deutschland, Niederlande, Norwegen, Spanien, Frankreich, Italien, Polen) an der Online-Befragung über Selbstrekrutierung teil.

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