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SinnerSchrader Media: Managementwechsel und Neuausrichtung

von UKL

12.01.2006 (iBusiness) Der langjährige 'SinnerSchrader Media'-Leiter Ralf Scharnhorst kehrt dem Unternehmen nach sieben Jahren den Rücken, um bei einem anderen Unternehmen anzuheuern. Mit dem Amtsantritt seines Nachfolgers André Jonske ändert sich auch die strategische Ausrichtung des Media-Bereichs des börsennotierten Interaktiv-Dienstleisters.

Leiter Ralf Scharnhorst (35) wechselt nach sieben Jahren den Arbeitgeber und übergibt zum 1. Februar die Führung an André Jonske (36), der bereits seit einem Jahr als sein Stellvertreter wirkt. "Wir haben Ralf Scharnhorst viel zu verdanken und trennen uns im Guten", dokumentiert SinnerSchrader-Sprecher Martin Recke den Weggang. Der Wechsel von Ralf Scharnhorst sei schade, denn es gehe ein guter Freund. "Aber wir haben das in den vergangenen Monaten mit ihm intensiv besprochen und die Staffelübergabe an André Jonske gut geplant". Mit ihm habe man einen Nachfolger gefunden, der den Media-Bereich mit neuen Themen kräftig befruchten werde. Hier werde in Zukunft viel passieren.

André Jonske verantwortete bereits die Online-Media-Unit von BBDO Interactive   und war bei Lycos  , Optimum Media   und Versum   tätig. Bei SinnerSchrader hat André Jonske die Segmente Suchmaschinen- und Performance-Marketing aufgebaut. Beide Media-Experten kennen sich seit den frühen Tagen des kommerziellen Internets.

Der personelle Wechsel führt zu einer inhaltlichen Neuausrichtung der Agentur. In den Mittelpunkt soll nun On-Demand-Marketing rücken. Damit sollen laufende Kampagnen anhand diverser Parameter kontinuierlich bewertet und verbessert werden.

Ralf Scharnhorst zieht sich in einer Zeit zurück, in der SinnerSchrader auf Wachstumskurs steuert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004/2005 konnte sich das Unternehmen endlich wieder über richtig schwarze Zahlen freuen. Und im ersten Quartal 2005/2006 setzt SinnerSchrader seinen Wachstumskurs fort. Das operative Ergebnis (EBITA) stieg von 21.000 Euro im Vorjahresquartal auf 164.000 Euro. Das operative Ergebnis wird laut den Online-Dienstleistern derzeit noch durch Mietleerstandskosten belastet, die ab Sommer 2006 entfallen sollen. Der Auftragseingang verbesserte sich gegenüber dem Vorquartal um zehn Prozent. Auf dieser Basis erwartet der Vorstand, das Gesamtjahr am oberen Rand seiner Planung abschließen zu können, die ein Umsatzwachstum von zehn bis 15 Prozent und ein operatives Ergebnis von 0,3 Millionen Euro bis 0,5 Millionen Euro vorsieht. Insgesamt wuchs der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 21 Prozent und gegenüber dem Vorquartal um drei Prozent auf rund 3,9 Millionen Euro. Motor der Entwicklung im Berichtsquartal war das Projektgeschäft der Segmente 'Interaktives Marketing' und 'Interaktive Software' in den großen Bestandskundenbeziehungen.

Die Liquiditätsreserve lag zum 30. November 2005 bei 10,2 Millionen Euro, gut 0,3 Millionen Euro weniger als zum Ende des Vorquartals am 31. August 2005. Das Eigenkapital erhöhte sich um gut 0,1 Millionen Euro auf 10,5 Millionen Euro. Dies entsprach laut dem Unternehmen einer Eigenkapitalquote von 72,4 Prozent.

Zu den SinnerSchrader-Kunden zählen Tchibo  , Süddeutsche Zeitung  , CarDelMar  , Cashgroup   und Victoria Versicherungen  .

Thema: SinnerSchrader Media: Managementwechsel und Neuausrichtung

Kommentar von UKL

Lieber auf Nummer Sicher gehen


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