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Schreckgespenst Web2.0

06.06.2006 Ein Gespenst geht um im Headhunting: Das Gruselmonster heißt Web 2.0, verkörpert in Weblogs oder Onlinenetzwerke. Es lehrt den kommerziellen Personalrekrutierern das Fürchten, auf dass es ein wahres Heulen und Zähneklappern werde: Bangen sie doch wegen der Transparenz und Informationsfülle der Web2.0-Services um ihre Existenz.

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Könnten sich doch Unternehmen künftig vermehrt selbst in den Online-Netzwerken auf die Suche nach geeignetem Personal machen und sich den Weg über die Personaldienstleister sparen.

Dass allerdings dieses Szenario tatsächlich derart eintritt ist aus meiner Sicht mehr als fraglich. Ist es doch wohl oftmals so, dass Unternehmen die Personalrekrutierer einschalten, wenn Sie nicht über ein entsprechendes persönliches Netzwerk. Denn Networking gab es in den letzten paar tausend Jahren schon. Kompetenz und qualitativ hochwertige Vorauswahl werden Unternehmen auch in Zukunft benötigen - und deshalb Personalberater einschalten. Verschiebungen wird es allenfalls von den Headhuntern weg geben, die heute relativ unspezifisch mit der Schrotflinte jagen. Und die hat ohnehin noch nie jemand gebraucht.

Einen schönen Dienstag, Ihre
Katrin Hofmann
Redaktion

Thema:

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Kommentar von Katrin Hofmann

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