Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Abruf exklusiv für Premium-Mitglieder

Internet & Online-Dienste

von JanaJ

14.04.1998 (iBusiness)Mit dem rasanten Wachstum des Internets steigt auch der Handlungsbedarf seitens der Politik. Weltweit bemühen sich Regierungen und Organisationen um Rahmenbedingungen für das Surfen im Netz - und schießen dabei gelegentlich über das Ziel hinaus.

Der Einsatz der geplanten neuen sieben Top-Level Domains (multiMEDIA 2/98), der für das Frühjahr vorgesehen war, wird sich verzögern. Die US-Regierung hat jüngst überraschend einen Gegenvorschlag zu dem Plan des Internet Council of Registrars (CORE) vorgelegt. Danach sollen nur fünf neue Domains eingeführt werden. Außerdem soll die US-Firma Network Solutions, die bislang als Quasi-Monopolist die Domains .com, .net und .org verwaltet hat und deren Vertrag zum 31. März ausläuft, diese Aufgabe auch weiterhin übernehmen. Einzige Bedingung: Auch andere Registratoren sollen diese Domains vergeben dürfen. Das CORE hatte geplant, daß die Domains .com, .net und .org ebenfalls von den neuen Registrars vergeben werden. Außerdem will die US-Regierung, daß die Datenbank zur Verwaltung der Domains künftig von einer gemeinnützigen Körperschaft betrieben wird, und nicht, wie geplant, vom CORE. Damit ist fraglich, ob die neuen Domains und das neue Vergabesystem über die weltweit 88 Registrars eingeführt wird. Mit dem Vergabesystem für Domains befaßt sich auch die EU. Sie will bis 1999 eine internationale Charta vorlegen, die Leitlinien für das Internet fest-legt. Dazu wird die EU im Laufe diese Jahres unter anderem Regelungen für den internatio-nalen Datenschutz, das Arbeitsrecht, die Werbung und den Verbraucherschutz und eben auch für die Domainvergabe erarbeiten. Die Charta soll dann nach einer internationalen Abstimmung von möglichst vielen Ländern ratifiziert werden. Eine Schlappe im Regelungswahn hat hingegen das Bundesinnenministeriums einstecken müssen: Der Leiter der Abteilung Innere Sicherheit, Reinhard Rupprecht, forderte ein Zugriffsrecht auf die bei den Providern gespeicherten Nutzerdaten für den Verfassungsschutz, da eine Identifikation des Nutzers nur über diese Daten möglich sei und der Verfassungsschutz nicht, wie die Polizei, über die Strafprozeßordnung Auskunft verlangen könne. Der Datenschutzbeauftrage des Bundes lehnte diese Forderung jedoch rigeros ab. Die Debatte war bereits bei der Verabschiedung des Informations- und Kommunikationsdienstegesetzes geführt worden. Ein entsprechender Passus, der in dem dort enthaltenen Teledienste-Datenschutzgesetz vorgesehen war, wurde im Verlauf des parlamentarischen Gesetzgebungsverfahrens wieder gestrichen. Vorbei ist die Weihnachtsflaute bei den Online-Reichweiten: Die meisten Angebote konnten ihre Reichweite kräftig ausbauen, nur Pro Sieben mußte Verluste bei den Visits hinnehmen. Neu mit dabei ist das Angebot des Konkurrenten RTL, der erstmals bei der IVW gemeldet hat. In die Reihen der Top-Ten-Angebote aufgestiegen ist Go On, ein Angebot des Springer Verlags, das im wesentlichen die Berliner Morgenpost, die BZ, das Hamburger Abendbaltt und die eigenen Inhalte von Go On umfaßt. Go On im Frühjahr wird mit dem Cityweb der WAZ-Gruppe verschmelzen. Ran Online, das Online-Sportmagazin aus dem Hause Sat.1 und zuletzt auf Platz vier geführt, wird nun auch unter dem Dach des Senders vermarktet. Hinter der Reichweite von Sat.1 verbirgt sich nun also Ran, die Harald-Schmidt-Show sowie die Sat.1-Homepage.
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.