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Mozilla bevorzugt künftig HTTPS-verschlüsselte Webseiten

02.09.2015 Nachdem Google   die Seitenverschlüsselung HTTPS bereits zum Rankingfaktor gemacht hat, zieht Firefox-Hersteller Mozilla   jetzt nach und verkündet das Ende des unverschlüsselten HTTP-Protokolls. In zwei Schritten will das Open-Source-Projekt zu HTTPS wechseln.

Zunächst möchte Mozilla einen Stichtag festlegen, ab dem sämtliche neuen Browserfunktionen, die ebenfalls definiert werden sollen, ausschließlich von mittels SSL-Zertifikat verschlüsselten Websites genutzt werden können. In einer längerfristig ausgelegten Planung könnten bestehende Funktionen zudem für unverschlüsselte Websites begrenzt werden. Websites sollen keinesfalls in ihrer Funktionalität beschnitten werden, sondern man wolle zwischen Sicherheit und Kompatibilität abwägen.

Jede Änderung will Mozilla rechtzeitig ankündigen, so dass Website-Betreiber genügend Zeit zum handeln bekämen. Vorstellbar sei etwa, HTTP-Verbindungen bei entsprechenden Funktionen nicht ins Nirwana laufen zu lassen, sondern eine eingeschränkte Funktionalität während der Umstellung zu gewährleisten.
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