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Wie Onlineshoppende Nachhaltigkeit, Billiganbieter und Inflation sehen
29.02.2024 Nur einer von neun Onlinekaufenden zahlt freiwillig für klimafreundlichen Versand - je jünger, desto mehr. Das ist das Ergebnis einer Konsumentenbefragung der Universität Regensburg.
32 Prozent der Personen mit einem Einkommen unter 1.000 Euro bevorzugen das stationäre Geschäft, während nur zwölf Prozent der Personen mit einem Einkommen zwischen 4.001 Euro und 5.000 Euro sowie 14 Prozent der Befragten mit einem Haushaltseinkommen über 5.000 Euro zu den traditionellen Ladenkäufern zählen. Bei der Kategorie leidenschaftlicher Online-Shopper kehrt sich dies um: 29 Prozent der Befragten mit einem Einkommen unter 1.000 Euro zählen zu den leidenschaftlichen Online-Shoppern, bei einem Einkommen von mehr als 5.000 Euro sind es 50 Prozent.
Männer geben mehr Geld online aus, Frauen retournieren häufiger
Durchschnittlich geben Männer rund 277 Euro im Internet für 8,00 Artikel im Monat aus, Frauen dagegen für 9,76 Produkte nur knapp 228 Euro. Frauen bestellen damit durchschnittlich 1,76 Artikel mehr pro Monat als Männer, schicken aber auch 0,82 Artikel mehr zurück. Ihre Retourenquote liegt mit 16,4 Prozent deutlich über der Retourenquote der Männer (9,8 Prozent).
Durchschnittlich haben zwölf Prozent der Befragten im Monat freiwillig eine zusätzliche Gebühr für klimafreundlichen Versand bei Online-Bestellungen bezahlt. Die Mehrheit von 88 Prozent der Befragten hat jedoch auf diese Mehrkosten verzichtet. Eine etwas höhere Bereitschaft für klima-freundlichen Versand zu zahlen, zeigt sich bei den jüngeren Altersgruppen: Die 16- bis 20-Jährigen und die 21- bis 30-Jährigen weisen mit 14 bzw. 17 Prozent die höchsten Anteile auf. Dies könnte auf ein erhöhtes Umweltbewusst- sein und die damit einhergehende stärkere Bereitschaft zur Unterstützung nachhaltiger Praktiken hinweisen. Besonders gemessen daran, dass jüngere Altersgruppen weniger Einkommen zur Verfügung haben als Ältere.
