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Ein Jahr Corona: Es holpert noch immer im Homeoffice

19.03.2021 Die Corona-Pandemie hat die Tendenz weiter verstärkt, Arbeit aus dem klassischen Büroumfeld zu lösen. Für einen signifikanten Teil der Arbeitnehmer:innen verläuft mobiles Arbeiten oder die Arbeit im Homeoffice allerdings nicht optimal.

 (Bild: Sebastian Halm)
Bild: Sebastian Halm
Das zeigt eine Online-Umfrage unter 1.011 Arbeitnehmern in Deutschland, die Ende 2020 im Auftrag der Lufthansa Industry Solutions zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser erstelt wurde.

Laut Umfrage fühlen sich 29 Prozent der Befragten von den neuen Arbeitswelten überfordert, 48 Prozent wünschen sich mehr Unterstützung und Schulungen von ihren Arbeitgebern. Außerdem finden 45 Prozent der Befragten, dass die Führungskräfte im Unternehmen für virtuelles Arbeiten nicht fit sind.

"Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass der Wechsel ins Homeoffice sich in vielen Fällen schwierig gestaltet", sagt Bernd Appel'Bernd Appel' in Expertenprofilen nachschlagen , Managing Director von Lufthansa Industry Solutions. "Büro-Laptop einpacken und an den Küchentisch setzen - damit ist es nicht getan. Echtes New Work geht weit über die reine Implementierung von Collaboration-Tools hinaus."
Neue Formen der Zusammenarbeit, neue IT-Anwendungen und Plattformen werden derzeit in hohem Tempo eingeführt, um arbeitsfähig zu bleiben. Das alles erfordert neue Skills, ein neues Mindset und neue Arbeitsmethoden. Wie schätzen die Arbeitnehmenden ihre aktuelle Arbeitssituation ein? Die Analyse der Online-Umfrage förderte die folgenden Key Findings zutage:

  • Homeoffice sowie mobiles und virtuelles Arbeiten haben in Folge der Corona-Beschränkungen stark zugenommen. Allerdings gaben 33 Prozent der Befragten an, dass Homeoffice in ihrem Unternehmen nicht möglich oder nicht gewollt ist.
  • Unternehmen setzen seit dem ersten Corona-Lockdown verstärkt auf Video-Konferenzen. Dabei ist Skype das mit 53 Prozent Nutzenden das am meisten genutzte Tool, gefolgt von Microsoft Teams mit 40 Prozent Einsatz.
  • Der Anteil der Organisationen, die virtuelles Arbeiten nutzen, ist in der Corona-Krise von 40 Prozent auf 58 Prozent gestiegen. 56 Prozent der befragten Arbeitnehmer:innen bescheinigen Ihren Unternehmen, technologisch gut für das virtuelle Arbeiten aufgestellt zu sein. Allerdings finden 45 Prozent der Befragten, dass die Führungskräfte im Unternehmen für virtuelles Arbeiten nicht fit sind.
  • 22 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Arbeitgeber keine digitalen Services wie digitale Arbeitserfassung oder Gehaltsabrechnungen anbietet. Insbesondere Self-Service-Angebote wie die Änderung persönlicher Daten oder den Antrag einer Dienstreise sind in den Unternehmen noch nicht angekommen.
  • 29 Prozent der Befragten fühlen sich von der neuen Arbeitswelt überfordert. Dieser Anteil steigt bei den Befragten mit Homeoffice-Erfahrung auf 38 Prozent. Knapp die Hälfte der Arbeitnehmer (48 Prozent) wünschen sich mehr Unterstützung von ihrem Arbeitsgeber. Bei den Arbeitnehmern mit Homeoffice-Erfahrung sind es sogar 56 Prozent.

(AutorIn: Sebastian Halm )

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