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Weit verbreiteter Wunsch nach Katastrophen-Warnung per Handy

17.08.2021 8 von 10 Deutschen fordern Alarm-Meldungen auf das Handy. Mehrheit sieht Defizite bei der Digitalisierung des Katastrophenschutzes.

 (Bild: Geralt/Pixabay)
Bild: Geralt/Pixabay
Bei dem verheerenden Hochwasser Ende Juli wurden viele Betroffene nicht oder nicht rechtzeitig gewarnt. Eine Folge: Eine breite Mehrheit der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger (83 Prozent) wünscht sich künftig in solchen Katastrophenfällen per Kurznachricht auf Handy oder Smartphone gewarnt zu werden. Unter denjenigen, die selbst ein Handy oder Smartphone benutzen, wünschen sich eine solche direkte Information sogar 93 Prozent. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom   unter 1.030 Personen ab 16 Jahren in Deutschland. Die Cell-Broadcast-Technologie bietet die Möglichkeit, an alle Mobiltelefone an einem bestimmten Ort eine Warn-Nachricht zu versenden.

Häufiger gewünscht als die Kurznachricht auf dem Handy werden nur die Warnung über Fernsehen (95 Prozent) und Radio (94 Prozent) sowie per Sirene (86 Prozent). Die in Deutschland bereits verfügbaren Notfall-Warn-Apps für Smartphones wie NINA oder KATWARN folgen erst mit deutlichem Abstand (55 Prozent) noch hinter Lautsprecherwagen (71 Prozent) und digitalen Displays im öffentlichen Raum (63 Prozent).
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