Webinar: Produkte da, aber im E-Commerce unsichtbar? Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Wenn die Shop-Suche Treffer verpasst und Marktplätze Produkte nicht optimal ausspielen, stecken oft uneinheitliche Merkmale, Kategorien und Produktdaten dahinter. Im Webinar sehen Sie, wie KI und SAP-Integration Daten besser nutzbar machen und manuellen Pflegeaufwand reduzieren.
Jetzt anmelden und Suchergebnisse optimieren
Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen
Kommentar

Sudokus mit Bingo-Karten vergleichen

05.04.2024 Wenn man sich erstmal klarmacht, was da gemessen wird, wundert man sich, wieso überhaupt verglichen wurde.

iBusiness-Analyst Sebastian Halm (Bild: Midjourney/ Sebastian Halm)
Bild: Midjourney/ Sebastian Halm
iBusiness-Analyst Sebastian Halm
Nochmal zur weiteren Klarheit - oder Verwirrung: Die Zahlen von HDE/IFH und bevh sind so unterschiedlich, spräche man hier von Äpfel und Birnen, so täte man den doch relativ ähnlichen Äpfeln und Birnen ein Unrecht. Wer die beiden Zahlenwerke gegeneinander hält, vergleicht eher ein Sudoku mit einer Bingo-Karte. Noch ein paar wichtige Unterschiede:

Im Ultra-Longtail-Bereich (ohne Marktplatzumsätze) liegt die Fehlerrate bei HDE/IFH-Statistiken zwischen 15 und 20 Prozent. Diese Zahlen scheinen zu niedrig angesetzt. Im Gegensatz dazu werden ECommerce-Umsätze oft zu hoch geschätzt, wenn Marktplatzumsätze nicht abgezogen werden.

Die bevh-Statistiken erfassen den grenzüberschreitenden Handel nicht vollständig, da ausländische Bestellungen nicht berücksichtigt werden. Auch B2B-Umsätze fehlen in den Daten. Daher sind die bevh-Ergebnisse zum Gesamtumsatz des deutschen E-Commerce eher zu niedrig. (Allerdings zeigt eine Unternehmensbefragung des Verbandes, dass B2C-Unternehmen 2023 eher Umsätze verloren haben, während Hybrid- und B2B-Unternehmen eher gewachsen sind.) Darüber hinaus sinkt die Anzahl der Bestellungen, während die Warenkorbgröße wächst.

So viel zu den Unterschieden, doch suchen wir mal nach Gemeinsamkeiten: Für 2024 prognostizieren alle Akteure ein positives Wachstum von rund vier Prozent.

Gemeinsamkeiten sind doch was Feines! Schönes Wochenende!
Thema: Zahlenstreit um den deutschen E-Commerce

Im Onlinehandel geht es aufwärts. Irgendwie.

Je nach Studie habe wir im deutschen Onlinehandel eine Rezession oder eine Stagnation. Was stimmt denn nun, fragt iBusiness im Vodcast, an dessen Ende Obst-Ignoranz und eine gute Nachricht stehen.

Weiterlesen
Übrigens: Fünf von vier Statistiken sind nicht vergleichbar. (Bild: Midjourney/ Sebastian Halm)
Bild: Midjourney/ Sebastian Halm
Übrigens: Fünf von vier Statistiken sind nicht vergleichbar.

Kommentar von Sebastian Halm

Sudokus mit Bingo-Karten vergleichen

Wenn man sich erstmal klarmacht, was da gemessen wird, wundert man sich, wieso überhaupt verglichen wurde.

Weiterlesen
iBusiness-Analyst Sebastian Halm (Midjourney/ Sebastian Halm)
Bild: Midjourney/ Sebastian Halm
Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema: