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Studie: Was bleibt vom Sprachassistenten-Hype?
09.04.2025 Sprachassistenten wie Alexa verlieren an Zustimmung, doch VerbraucherInnen bleiben offen für die Technologie - insbesondere im Kontakt mit Unternehmen. Wer das Potenzial von Voice heben will, muss genau zuhören.
Gleichzeitig attestieren viele Deutsche der Voice-Technologie ein großes Potenzial im Kundenkontakt. So sind 45 Prozent überzeugt, dass Voice in der Interaktion mit Unternehmen künftig eine wichtige Rolle spielen wird. Bereits heute nutzt rund ein Drittel der Bevölkerung Voicebots im telefonischen Kundenservice zumindest gelegentlich, weitere 23 Prozent zeigen sich daran interessiert.
Die Nutzererfahrung lässt jedoch zu wünschen übrig: 44 Prozent empfinden Voicebots vor allem als Hürde zum persönlichen Gespräch. Drei Viertel beklagen lange, irrelevante Sprachmenüs, 64 Prozent stören sich daran, nicht verstanden zu werden. Dabei wünschen sich 47 Prozent einen natürlichen Dialog - doch sogenannte "moderne Voicebots" oder AI Agents werden bisher nur von 19 Prozent genutzt.
Trotz dieser Schwächen trauen viele VerbraucherInnen der Technologie eine wachsende Bedeutung zu: 40 Prozent glauben, dass künstlich intelligente Voicebots künftig die meisten Anliegen im telefonischen Kundenservice eigenständig lösen können.
Die zentralen Ergebnisse auf einen Blick:
- Weniger als die Hälfte der Deutschen setzt derzeit Sprachassistenten ein - seit 2023 stagniert die Voice-Nutzung in Deutschland.
- Nur noch 44 Prozent sehen eine Verbesserung von Sprachassistenten (2023: 58 Prozent) - trotz der rasanten Weiterentwicklung der technologischen Möglichkeiten durch generative KI.
- 70 Prozent können sich momentan nicht vorstellen, für ein Bezahlangebot wie Alexa Plus zu bezahlen.
- Trotz der festgestellten Ernüchterung sind 45 Prozent der deutschen Bevölkerung sicher, dass Voice in der Interaktion mit Firmen zukünftig eine wichtige Rolle spielen wird.
- Mehr als die Hälfte der Deutschen zeigt sich offen für Voicebots im telefonischen Kundenservice: Ein Drittel nutzt sie mindestens gelegentlich, weitere 23 Prozent zeigen sich interessiert daran.
- Es gibt aber Nachbesserungsbedarf bei der Nutzungserfahrung: Aktuell denken 44 Prozent, dass Voicebots vor allem dazu da sind, den persönlichen Kontakt abzublocken.
- Ein Hinweis, woran das liegen könnte: Drei Viertel der Befragten sind genervt von langen Sprachmenüs mit nicht relevanten Abfragen und 64 Prozent ärgern sich, wenn sie nicht verstanden werden.
- 47 Prozent würden mit einem Voicebot gerne einen natürlichen Dialog führen - doch solche "modernen Voicebots" bzw. AI Agents scheinen nicht weit verbreitet zu sein, betrachtet man deren Nutzungsrate von aktuell nur 19 Prozent.
- Insgesamt trauen die Deutschen der Technologie bei der Interaktion mit Unternehmen viel zu: 40 Prozent sind sicher, dass KI-gestützte Voicebots künftig die meisten Anfragen im telefonischen Kundenservice lösen können.
