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Jobanwärter wollen im Bewerbungsprozess Maschine und Mensch

21.10.2020 Bewerber fühlen sich gerüstet für digitale Prozesse bei der Jobsuche und schätzen deren Vorteile, wollen den Faktor Mensch aber nicht missen.

 (Bild: FirmBee / pixabay.com)
Bild: FirmBee / Pixabay
Bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter können Personaler schon heute auf vielfältige technische Möglichkeiten zurückgreifen - wie automatisierte Auswahlverfahren, Chat-Bots oder die intelligente Vorhersage des eigenen Mitarbeiterbedarfs. Die Online-Jobplattform StepStone zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser und der Bundesverband der Personalmanager (BPM) zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser wollte bei einer Befragung von 12.800 Personen (darunter 2.600 Personalmanager) wissen, welche digitalen Prozesse Bewerber bevorzugen und was Menschen bei der Jobsuche strikt ablehnen.

Die Studie zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser zeigt: Wer sich auf einen Job bewirbt, will vor allem, dass es schnell und einfach geht. Die Mehrheit der Befragten (57 Prozent) bevorzugt deshalb einen digitalen Bewerbungsprozess, beispielsweise durch das Hochladen eines Lebenslaufs in eine Datenbank oder das automatische Ausfüllen eines Bewerbungsformulars. "Viele Bewerbungsprozesse dauern heutzutage immer noch zu lange. Auch das Recruiting muss endlich im 21. Jahrhundert ankommen und Prozesse für den Bewerber beschleunigen", sagt Dr. Yasmin Kurzhals 'Yasmin Kurzhals' in Expertenprofilen nachschlagen , Mitglied des Präsidiums des BPM. "Es ist doch entscheidend, dass diese Tools funktionieren, unkompliziert sind und dem Bewerber klar aufzeigen, dass sie den Bewerbungsprozess zu seinen Gunsten verkürzen."

Bewerber fühlen sich fit im Umgang mit digitalen Tools

Geht es um die eigenen Kenntnisse, zeigt sich der Großteil der Befragten selbstbewusst: 80 Prozent bewerten die eigenen Fähigkeiten, digitale Tools im Bewerbungsprozess zu nutzen, mit den Schulnoten sehr gut oder gut. Als besonders einfach empfinden die Befragten die Bewerbung per One-Klick (93 Prozent), hier können vorab hochgeladene Unterlagen mit nur wenigen Klicks und häufig auch einfach per Smartphone versendet werden. Auch mit Videointerviews (88 Prozent) oder dem Hochladen von Lebensläufen in Datenbanken (83 Prozent) hat die Mehrheit bereits gute Erfahrungen gesammelt.

Digitaler Bewerbungsprozess ersetzt nicht menschlichen Kontakt

In einem Punkt sind sich die Befragten der Studie allerdings auch einig: Geht es darum, den potenziellen neuen Arbeitgeber näher kennenzulernen, ist unbedingt der persönliche Kontakt gefragt. 63 Prozent wollen ab dem ersten Kennenlerngespräch mit Menschen agieren und von Menschen bewertet werden. Nur 7 Prozent können sich vorstellen, durch digitale Tools beurteilt zu werden. Eine Analyse von Stimme und Mimik während eines Job-Interviews lehnen Bewerber (62 Prozent) mehrheitlich ab. "Effizienz und Menschlichkeit sind kein Widerspruch", sagt Stefanie Müller 'Stefanie Müller' in Expertenprofilen nachschlagen , Senior Director HR bei StepStone. "Maschinen können und sollen dabei helfen, Prozesse einfacher zu gestalten und zusätzliche Informationen bereitzustellen - eben damit sich Recruiter und Kandidaten stärker auf die Frage der persönlichen Passung konzentrieren können."

(AutorIn: Frauke Schobelt )

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