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DHL setzt in den USA auf AR, Roboter und die Crowd

19.03.2018 DHL setzt in den USA auf Robotik, Augmented Reality und Crowdsourcing um die E-Commerce-Logistik zu verbessern. Ein neues Logistik-Angebot richtet sich zudem speziell an Online-Händler in Metropolregionen. Für Deutschland ist derzeit allerdings kein ähnliches Modell geplant.

 (Bild: DHL)
Bild: DHL
Der Logistikanbieter DHL   hat in seinen US-amerikanischen Betriebsstätten den Einsatz neuer Technologien gestartet. Das Unternehmen setzt in seinen Lagerhäusern Robotertechnik und Augmented-Reality-Brillen ein, um die Produktivität zu verbessern. Die Robotik-Lösungen umfassen die kollaborativen Roboter LocusBots und Sawyer.

Darüber hinaus hat der Bereich DHL E-Commerce den Dienst DHL Parcel Metro gestartet. Der neue Service für Online-Händler soll die Kundennachfrage nach Lieferungen am gleichen oder am nächsten Tag erfüllen. Mit einer speziell-entwickelten Software kann ein virtuelles Liefernetzwerk aus lokalen und regionalen Kurieren und Crowdsourcing-Anbietern gebildet werden.

Einzelhändler können ihren Kunden zudem eine breite Palette an Liefermöglichkeiten anbieten, die dann mit der individuellen Marke des Einzelhändlers gekennzeichnet werden. Die Endkunden können Sendungen nun in Echtzeit mobil verfolgen, ihrem Kurier Sonderwünsche mitteilen, einen neuen Liefertermin vereinbaren und die Lieferqualität bewerten. Der neue Service ist ab jetzt in Chicago, New York und Los Angeles verfügbar. Im Laufe des Jahres wird er auch in Dallas, Atlanta, San Francisco und Washington DC eingeführt.

In Deutschland ist kein ähnliches Crowdsourcing-Modell geplant, bestätigte ein DHL-Sprecher gegenüber iBusiness. Als Grund nannte er die gute Lieferinfrastruktur auf der letzten Meile, die DHL hierzulande aufgebaut habe. Offener stünde man hingegen der Einführung von Robotik in der Lagertechnik gegenüber, auch wenn es noch keine konkrete Zeitplanung für Deutschland gäbe.
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