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Learning: Deutsche wollen digitale Kompetenzen als Pflichtfach

12.08.2022 Über drei Viertel (77,2 Prozent) der Deutschen fordern Informatik als Pflichtfach in Deutschland - zudem sollte auch der Umgang mit digitalen Medien sowie Grundbegriffe der Digitalisierung und des Datenschutzes fester Bestandteil des Curriculums werden.

 (Bild: One Laptop per Child/Flickr)
Bild: One Laptop per Child/Flickr
Bild: One Laptop per Child/Flickr unter Creative Commons Lizenz by
Bisher wird Informatik nur in Mecklenburg-Vorpommern flächendeckend ab Klasse 5 als Pflichtfach unterrichtet. In NRW steht das Fach in den Klassen fünf und sechs verpflichtend auf dem Lehrplan, danach nur noch als Wahlfach.

Rund 46 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Kinder bereits zwischen dem sechsten und zehnten Lebensjahr an die Nutzung digitaler Geräte und Dienste zum Spielen und Lernen herangeführt werden sollten. Ein Viertel der Befragten (24,6 Prozent) würde Kindern sogar schon zwischen dem dritten und fünften Lebensjahr digitale Kompetenzen vermitteln.

Besonders wichtig ist für die Mehrheit der Befragten (64,2 Prozent), dass Kinder in der Schule lernen, wie sie Mobbing und Hass im Netz begegnen können. Einen sicheren Umgang mit dem Internet und erste Datenschutzkenntnisse halten 58,7 Prozent der Befragten für relevant. Auch der Zusammenhang zwischen den Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit sei ein relevantes Thema, das bereits in der Schule behandelt werden müsse. Rund ein Drittel der Befragten spricht sich dafür aus, dass dieser Zusammenhang vermehrt in den Fokus des Lehrplans gestellt wird.

Die Zahlen stammen aus einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage von eco - Verband der Internetwirtschaft e.V.    und dem Markt- und Meinungsforschungsunternehmen Civey   fordern
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